Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mehrheitlich fester / Auftragseingang langlebiger US-Güter ist im Juli weniger stark gesunken als erwartet
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Dienstag im Späthandel mehrheitlich fester gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um einen Basispunkt auf 3,08 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 34 Basispunkten. Der Euro-Bund-Future legte 0,12 Prozent zu auf 129,36 Punkte.
Hauptthema an den Finanzmärkten ist die sofortige Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook durch den US-Präsidenten Donald Trump. Als Grund nannte der Präsident in seinem Brief an Cook, dass es hinreichende Gründe zu der Annahme gebe, dass sie in einem oder mehreren Hypothekenverträgen falsche Angaben gemacht habe.
Der Auftragseingang langlebiger US-Güter ist im Juli weniger stark gesunken als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat fielen die Bestellungen um 2,8 Prozent. Von Volkswirten wurde ein Rückgang von 3,8 Prozent erwartet. Im Vormonat wurde ein deutlicher Abschlag von 9,4 Prozent verbucht.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2 2,02 -0,02 5 5 Jahre 2,46 2,49 -0,03 18 10 Jahre 3,08 3,09 -0,01 34 30 Jahre 3,83 3,82 +0,01 49
spo/mik