Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mehrheitlich schwächer / Zehnjährige Benchmark-Anleihen rentierten mit 3,09 Prozent
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Montag im Späthandel mehrheitlich schwächer gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe legte um 5 Basispunkte auf 3,09 Prozent zu. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 31 Basispunkten. Der Euro-Bund-Future büßte 0,35 Prozent ein auf 128,87 Punkte ein.
Das Ifo-Geschäftsklima für Deutschland im August ist mit 89,0 Punkten etwas besser ausgefallen als im Schnitt von Ökonomen erwartet. Auch der Barometer für die Geschäftserwartungen fiel mit 91,6 Punkten besser als erwartet.
US-Notenbankchef Jerome Powell sprach am Freitag davon, dass die sich verändernden Risiken eine Anpassung der Geldpolitik erforderlich machen können. Er verwies auch auf zuletzt schwache US-Arbeitsmarktdaten und nährte somit Erwartungen auf eine Zinssenkung im September.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,04 2,05 -0,01 4 5 Jahre 2,49 2,44 +0,05 15 10 Jahre 3,09 3,04 +0,05 31 30 Jahre 3,83 3,78 +0,05 47
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