APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Waffenruhe Thailand-Kambodscha ab Dienstag
Bangkok/Phnom Penh/Kuala Lumpur - Thailand und Kambodscha haben sich auf eine Waffenruhe in ihrem Grenzkonflikt geeinigt. Sie soll ab Mitternacht, also ab Beginn des Dienstag (Ortszeit), gelten, sagte der als Vermittler tätige malaysische Premier Anwar Ibrahim nach einem Gespräch der Regierungschefs beider Länder, Hun Manet (Kambodscha) und Phumtham Wechayachai (Thailand) in Putrajaya in Malaysia. Zwischen den beiden Nachbarländern war am Donnerstag der jahrzehntelange Grenzstreit wieder einmal eskaliert.
Trump gibt Putin "zehn oder zwölf Tage" bis Kriegsende
Kiew (Kyjiw)/Moskau - US-Präsident Donald Trump kündigt eine Verkürzung der 50-Tage-Frist an, die er Russland wegen des Krieges in der Ukraine gesetzt hatte. Die Frist werde auf "zehn oder zwölf Tage" verkürzt, beginnend mit dem heutigen Tag, sagte Trump bei einem Treffen mit dem britischen Premier Keir Starmer. Es habe mit Blick auf einen Waffenstillstand keinerlei Fortschritte gegeben. Schon zuvor am Montag hatte sich Trump enttäuscht über den russischen Präsidenten Wladimir Putin gezeigt.
Nach der Zoll-Einigung ist vor weiteren Verhandlungen
Brüssel/Washington - Nach der Einigung im von US-Präsident Donald Trump losgetretenen Zollstreit mit der EU braucht es weitere Verhandlungen. Etwa aus Frankreich sind negative Reaktionen gekommen. Bis zum formellen Abschluss eines Rahmen-Handelsabkommens mit den USA könnten nach Einschätzung des dortigen Industrieministers Marc Ferracci noch Monate vergehen. "Das ist nicht das Ende der Geschichte." Auch Deutschland setzt auf Nachverhandlungen, während die EU-Kommission einen "Durchbruch" sieht.
Drei Tote bei Zugsunglück in Deutschland nach Erdrutsch
Biberach - Das schwere Zugsunglück mit drei Toten und mehr als 40 Verletzten in Baden-Württemberg ist vermutlich durch einen Erdrutsch ausgelöst worden. Durch den Starkregen lief offensichtlich ein Abwasserschacht über, was wiederum einen Erdrutsch an einer Böschung verursachte, wie Staatsanwaltschaft sowie Bundes- und Landespolizei am Montag mitteilten. Das führte wohl zur Entgleisung des Zugs.
Badegäste flüchten vor Bränden auf Sardinien
Rom/Sardinien - Sardinien hat am Sonntag einen weiteren Tag mit schweren Bränden erlebt. Am schlimmsten war die Lage in Villasimius im Süden der italienischen Insel, wo die Flammen bis nahe an den Strand vordrangen. Das Feuer, das Wald und Gestrüpp zerstörte, loderte bis zum weißen Sandstrand, auf dem sich unzählige Badegäste aufhielten. Der Brand blockierte sämtliche Fluchtwege für die Touristen.
Tote bei Waldbrandbekämpfung in der Türkei
Bursa - In der türkischen Provinz Bursa sind drei Menschen bei Waldbrandlöscharbeiten getötet worden. Ein mit Wasser befüllter Tanker sei auf dem Weg zu einem Einsatz in einen Graben gestürzt, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi. Der Fahrer sei noch an Ort und Stelle gestorben, zwei weitere Insassen seien verletzt in Krankenhäuser gebracht worden und dort gestorben.
UNO-Konferenz zur Zweistaatenlösung in New York
New York - Vertreter der UNO-Mitgliedstaaten beraten ab Montag in New York über die Zukunft der Palästinensergebiete und eine Wiederbelebung der Idee einer Zweistaatenlösung im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Die USA und Israel werden nach eigenen Angaben nicht an dem dreitägigen Treffen teilnehmen. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot erwartet dabei die erstmalige Verurteilung der palästinensischen Terrororganisation Hamas durch arabische Staaten.
Prozess um Sexualdelikte an Zwölfjähriger im Herbst in Wien
Wien - Ab 25. September wird am Wiener Landesgericht gegen neun Jugendliche und einen jungen Erwachsenen wegen mehrerer Sexualdelikte an einer inzwischen 14-Jährigen verhandelt, deren Schicksal schon mehrfach das Graue Haus beschäftigt hat. Die Angeklagten im Alter von 16 bis 21 sollen zwischen März und Juni 2023 mit der damals Zwölfjährigen gegen deren erklärten Willen sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Einige der Burschen waren zu diesem Zeitpunkt erst seit kurzem strafmündig.
Wiener Börse nach Zolldeal knapp im Minus
Wien - Die Wiener Börse ist am Montagnachmittag nach anfänglichen Gewinnen knapp ins Minus gerutscht. Der ATX hielt gegen 15 Uhr mit einem Abschlag von 0,04 Prozent bei 4.573,67 Punkten. Auch an anderen Börsen blieb von der positiven Reaktion auf den Zolldeal der EU mit den USA am Nachmittag kaum noch etwas übrig. Die USA und die EU haben sich am Sonntag auf einen Basiszollsatz in Höhe von 15 Prozent auf die meisten EU-Importe in die USA geeinigt.
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red