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News aus dem Börse Express PDF vom 24.07.2023 (Von Tauben und Falken, von Dividenden und hohen Mindestrückzahlungen...)

Von Falken und Tauben

In die Woche der nächsten Zinserhöhungsrunde startet die Wiener Börse mit einer leicht positiven Tendenz: konjunktursensiblere Titel sind eher unter den Gewinnern zu finden, Finanz-Werte eher unter den Verlierern. Das entspricht auch ein wenig der Erwartungshaltung/Wunschvorstellung des Marktes: mit der dieswöchigen Zinserhöhung von 3,5 auf 3,75 Prozent in der Eurozone hätte sich der Markt bereits arrangiert. Bei 4,0 Prozent wird von der Mehrheit der ohnehin bereits nahende Plafonds gesehen (dann wären wir bei plus 4,5 Prozentpunkten seit der Zinswende), mit dem Funken an Hoffnung, dass sich die EZB-Tauben vielleicht bereits jetzt durchsetzen.

 

Nur Anleihen ziehen Netto-Neugeldzuflüsse an (Marktbericht Morningstar)

Nach zwei positiven Monaten verzeichneten die in Europa domizilierten langfristigen Fonds im Juni Nettoabflüsse in Höhe von 13,8 Mrd. Euro, was die negative Stimmung der Anleger angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit widerspiegelt.

 

Dividend-Compounder-­Effekt für langfristigen ­Anlageerfolg nutzen (Dyrk Vieten)

Dividendenwerte spielen in der Vermögensallokation eine entscheidende Rolle. Eine Dividendenstrategie kann nützlich für Anleger sein, die ein ­risikoadjustiertes Konzept mit kontinuierlichen ­Ausschüttungen ­suchen. Wichtig ist, dass die Dividende nicht aus der Substanz gezahlt wird.

 

STOXX Global Select ­Dividend 100-Indexzertifikat mit 121% Mindestrückzahlung

Das RBI-Dividendenaktien Winner 121%-Zertifikat, fällig am 13.8.29, ISIN: AT0000A35ZS0, kann noch bis 9.8.23 in einer Stückelung von 1.000 Euro mit 100 Prozent gezeichnet werden.

 

Dürre in Europa – Müssen Landwirte umdenken?

SAP - Korrektur trifft auf Support

PayPal - Zeichen stehen für Anstieg

Gold - Bullischer Rücklauf

NASDAQ: Absteigende Tendenz

 

Life Style

Bregenz: Puccinis “Madame Butterfly“

Kult: “Arsen und Spitzenhäubchen”

 

MIX

»Analysen zu österreichischen Aktien. Kepler Cheuvreux bestätigt für Bawag Group die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 76,0 auf 79,0 Euro. Letzter Schlusskurs: 44,3 Euro - durchschnittliches Kursziel: 73,31 Euro. Kepler Cheuvreux stuft Erste Group neu mit der Empfehlung Kaufen ein - und nennt 47,0 Euro als Kursziel. Letzter Schlusskurs: 34,37 Euro - durchschnittliches Kursziel: 43,75 Euro. Hauck & Aufhäuser reduziert für Palfinger die Empfehlung von Kaufen auf Halten - und das Kursziel von 40,0 auf 28,0 Euro. Nun das tiefste aller Kursziele. Letzter Schlusskurs: 26,55 Euro - durchschnittliches Kursziel: 35,58 Euro. Numis bestätigt für RHI Magnesita die Empfehlung Reduzieren - und erhöht das Kursziel von 1800 auf 2500 Pence. Letzter Schlusskurs: 2870 Pence - durchschnittliches Kursziel: 3196,67 Pence. Societe Generale reduziert für Verbund die Empfehlung von Kaufen auf Halten - und das Kursziel von 92,9 auf 78,0 Euro. Letzter Schlusskurs: 75,7 Euro - durchschnittliches Kursziel: 83,99 Euro.< »AT&S. Morgen ist Ex-Dividenden-Tag für die Ausschüttung 2022/23 in Höhe von 0,4 Euro je Aktie. < »Bawag Group. Laut Directors’-Dealings-Meldung kaufte Vorstand Enver Sirucic 5000 Aktien zu je 44,16 Euro. < »Frequentis liefert künftig erweiterten Support für den Air Traffic Management (ATM) Surveillance Tracker and Server (ARTAS) von EUROCONTROL. < »Internationale Unternehmensnews. Der Bildverarbeitungsspezialist Basler hat wegen einer andauernden Marktflaute seinen Ausblick spürbar gesenkt. So dürfte der Umsatz im Gesamtjahr anstatt 235 bis 265 Millionen Euro nun nur noch zwischen 200 und 215 Millionen Euro betragen. Weil das Management mit dem Abbau von rund 200 Vollzeitstellen gegenrudern will und dadurch mit Kosten in Millionenhöhe rechnet, erwartet es einen Vorsteuerverlust von 12 bis 20 Millionen Euro. Bisher hatte das Unternehmen eine Vorsteuerrendite zwischen 5 und 8 Prozent angepeilt. Der US-Ölkonzern Chevron hat im abgelaufenen Quartal nur gut halb so viel verdient wie zur Zeit des starken Ölpreisanstiegs ein Jahr zuvor. Allerdings machte Chevron mit 6 Milliarden US-Dollar (5,4 Mrd Euro) mehr Gewinn als von Analysten zuvor erwartet. Vor einem Jahr hatte Chevron 11,6 Milliarden Gewinn eingestrichen. Der Autozulieferer Hella hat seine Geschäfte im ersten Halbjahr deutlich ausgeweitet. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum kletterte der Umsatz um 17,3 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro. Der operative Gewinn stieg um drei Viertel auf 245 Millionen Euro, die entsprechende Marge lag bei 6,1 Prozent zwei Prozentpunkte höher. Die Profitabilität sei im Vorjahr von Inflation und Covid-Pandemie belastet gewesen und deswegen nun deutlich gestiegen. Das mittlerweile mehrheitlich zum französischen Konzern Faurecia gehörende Unternehmen bestätigte seine Jahresprognose. Geringerer Lieferkettenprobleme, eine höhere Nachfrage in China und der Konzernumbau stimmen den Medizintechnikkonzern Philips zuversichtlicher für das laufende Jahr. Der Umsatz soll 2023 nun auf vergleichbarer Basis im mittleren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Zuvor hatte das Unternehmen ein Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich im Visier. Die operative Gewinnmarge (bereinigte Ebita-Marge) soll nun am oberen Ende des hohen einstelligen Bereichs liegen, nachdem bisher ein hoher einstelliger Prozentsatz avisiert worden war. Im zweiten Quartal zog der Umsatz um sieben Prozent auf knapp 4,5 Milliarden Euro an. Analysten hatten mit weniger gerechnet. Das um Sondereffekte bereinigte Ebita kletterte um mehr als das Doppelte auf 453 Millionen Euro - hier hatten Experten mit einem weit niedrigeren Wert gerechnet. Die Generika-Spezialistin Sandoz kommt mit dem EU-Zulassungsantrag für das Biosimilar Natalizumab einen wichtigen Schritt weiter. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) gab eine positive Stellungnahme zur Marktzulassung des Multiple-Sklerose-Präparats ab, teilte die Novartis -Tochter mit. Die Reiselust der Europäer hat dem Billigflieger Ryanair im abgelaufenen Quartal einen kräftigen Gewinnsprung beschert. Für das erste Geschäftsquartal bis Ende Juni stand unter dem Strich ein Überschuss von 663 Millionen Euro. Das war noch etwas mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. Ein Jahr zuvor - kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine - hatte die Gesellschaft nur knapp 188 Millionen Euro verdient. Für das gesamte Geschäftsjahr bis Ende März 2024 rechnet Ryanair-Chef Michael O'Leary jedoch nur noch mit einem Wachstum auf 183,5 Millionen Fluggäste (+9%), nachdem er im Mai noch 185 Millionen angepeilt hatte. Das Management erklärte die gedämpften Aussichten mit weiteren Verzögerungen beim US-Flugzeughersteller Boeing , der mit der Lieferung neuer Jets vom Typ 737 Max noch langsamer vorankommt als zuletzt erwartet. Die in der Übernahme durch den Finanzinvestor Silver Lake steckende Software AG hat im zweiten Quartal vom guten Geschäft mit Datenbanksoftware profitiert. Der Umsatz kletterte um neun Prozent auf 248 Millionen Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ebita stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund zehn Prozent auf 54,3 Millionen Euro. Damit lagen das operative Ergebnis und der Umsatz über den Erwartungen der Analysten. Der britische Vodafone-Konzern hat sich zum Auftakt seines neuen Geschäftsjahres besser geschlagen als erwartet. Auf Konzernebene kletterte der Umsatz des bis Juni laufenden ersten Quartals gegenüber dem Vorjahreszeitraum organisch um 3,7 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro< »Internationale Konjunkturnews. Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Juli erneut und deutlich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global fiel zum Vormonat um 1,0 Punkte auf 48,9 Zähler. Es ist der tiefste Stand seit acht Monaten.< »Internationale Analysenews. JPMorgan hat das Kursziel für Adidas von 185 auf 195 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Metzler hat Continental von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 50,00 auf 73,60 Euro angehoben. HSBC hat Deutz von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 6,80 auf 6,00 Euro gesenkt. Hauck Aufhäuser Investment Banking hat New Work von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 192 auf 118 Euro gesenkt. JPMorgan hat das Kursziel für Sartorius von 415 auf 405 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. UBS hat Tesla von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 220 auf 270 US-Dollar angehoben. <

 

(Nasdaq 100-Index, Schluss)

Illumina Inc 3,43%Illumina Inc 3,43%QUALCOMM Inc 3,31%ASML Holding NV 2,55%Texas Instruments 2,45%Airbnb Inc 2,40%Baker Hughes Co 2,22%IDEXX Laboratories 2,16%Intel Corp 1,95%Align Technology 1,93%Starbucks Corp 1,92%Sirius XM Holdings -9,35%CSX Corp -3,71%Intuitive Surgical Inc -3,16%Meta Platforms Inc -2,73%NVIDIA Corp -2,66%Netflix Inc -2,27%Warner Bros -1,37%Tesla Inc -1,10%PACCAR Inc -1,04%eBay Inc -1,02%

(BE500-Index, heute)

Ocado Group PLC 9,81%Ocado Group PLC 9,81%Julius Baer Group 8,10%Vodafone Group 4,56%Beijer Ref AB 3,36%BT Group PLC 2,88%Orsted AS 2,91%Continental AG 2,73%Worldline SA/France 2,70%Aroundtown SA 2,78%Boliden AB 2,56%Koninklijke Philips -6,11%easyJet PLC -3,65%Ryanair Holdings -3,56%Endesa SA -3,30%AutoStore Holdings -3,07%JET2 PLC -2,85%Pirelli & C SpA -2,78%Danske Bank A/S -2,71%Banco de Sabadell -2,58%Enel SpA -1,64%

(HDAX-Index, heute)

United Internet AG 2,31%United Internet AG 2,31%Continental AG 2,24%Telefonica Deutschl. 1,86%Deutsche Telekom 1,58%Knorr-Bremse AG 1,31%QIAGEN NV 1,16%Evotec SE 1,14%HelloFresh SE 1,11%Rational AG 1,05%Sartorius AG 1,00%SMA Solar -3,17%Fresenius SE -2,07%FMC -1,66%HUGO BOSS AG -1,66%Covestro AG -1,41%Hensoldt AG -1,41%Fraport AG -1,29%FUCHS SE -1,26%Daimler Truck -0,93%Aurubis AG -0,87%

(ATXPrime-Index, heute)

Mayr Melnhof 1,69%Mayr Melnhof 1,69%SBO 1,11%Frequentis AG 1,06%AT&S 0,91%S IMMO AG 0,81%Verbund AG 0,73%EVN AG 0,71%Telekom Austria AG 0,59%Zumtobel Group AG 0,52%Semperit AG 0,50%Warimpex -2,35%UBM Development -2,32%PIERER Mobility -1,52%POLYTEC Holding -1,22%BAWAG Group AG -1,04%Rosenbauer AG -1,01%DO & CO AG -0,16%Raiffeisen Bank -0,96%Österreichische Post -0,91%Agrana Beteiligungs -0,61%

 

 

Relevante Links: BAWAG Group AG, Erste Group Bank AG, PALFINGER AG, RHI Magnesita NV, VERBUND AG, AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Frequentis AG, Basler AG, Chevron Corp., Hella GmbH & Co. KGaA, Software AG, adidas AG, Continental AG, Deutz AG, New Work SE, Sartorius AG, Sartorius AG, Tesla Inc., SAP SE, PayPal Holdings Inc.