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Hohla: Tageskommentar Devisen und Zinsen

Devisen

EURUSD: Fundamentale Konjunkturdaten diese Woche im Vordergrund Optimisten könnten in den konjunkturellen Indikatoren letzter Woche eine gewisse Stabilisierung sehen. Französische Stimmungsindikatoren überraschten positiv und auch die ZEW-Erwartungskomponente verbesserte sich gegenüber dem Vormonat. Vor diesem Hintergrund könnte sich der Euro diese Woche weiter erholen. Wir warnen hier jedoch vor zu viel Optimismus. Das fundamentale Hauptaugenmerk liegt diese Woche auf dem Ifo-Index. Hier stehen auch negative Vorzeichen im Raum, so sind zum Beispiel die deutschen Einkaufsmanagerdaten im Jänner gesunken und auch die Lagekomponente des ZEW wurde negativ beurteilt. Wochenrange: 1,2700-1,3300.

Finanzierungswährungen: EUR/CHF und EUR/JPY EUR/CHF zeigt sich relativ stabil, wobei sich die Quotierung vorübergehend um 1,5000 festzusetzen scheint. In erster Linie zeigt sich EUR/JPY von der bestehenden Risikoaversion beeinflusst. Auch wenn im Moment 114,00 Unterstützung bietet sehen wir 110,00 als ein jederzeit mögliches Niveau an.

Zinsen

EZB könnte nun zinspolitisch eher vorsichtig agieren Die Inflationsentwicklung der Eurozone könnte die EZB zu einer vorsichtigen Vorgangsweise zwingen. Wider Erwarten dürfte die Teuerungsrate leicht steigen. Vor allem die Dollar-Stärke verhindert ein Sinken der Inflation. EZB-Vertreter warnen vermehrt vor einer zu lockeren Geldpolitik. Aus diesem Grund darf man gespannt sein, ob sich die EZB auf weitere Leitzinssenkungen einlässt.

US-BIP für das vierte Quartal 2008 in dieser Woche erwartet Das Bruttoinlandsprodukt der USA dürfte im letzten Quartal 2008 um mehr als 4 Prozent geschrumpft sein und somit den höchsten Rückgang seit 1982 aufweisen. Von der Zinssitzung diese Woche werden aufgrund des ausgeschöpften Spielraums wenig Marktimpulse erwartet.