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News aus dem Börse Express PDF vom 02.03.2023 (Die Inflationsschere zur EU geht auf - 11,0% Inflation in Österreich)

Inflation: Die Schere zur EU geht auf

Die Inflation in Österreich ging im Februar laut Schnellschätzung der Statistik Austrianur von 11,2 auf 11,0% zurück. Verglichen mit anderen EU-Ländern ist die Inflation in Österreich derzeit höher. Deutschland etwa meldete für Februar eine voraussichtliche Inflation von 8,7 Prozent, in der Eurozone werden 8,3% erwartet ...

Fremdwährungsanleihen: Höhere Renditen und Währungschancen - Uwe Wiesner

Währungsanleihen können Anlegern helfen, höhere Zinsen zu vereinnahmen und von Währungsschwankungen zu profitieren. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass ein Portfolio über verschiedene Währungsräume diversifiziert wird. Dies wirkt risikoreduzierend.

Bärenmarktrally vs. Hausse - Norbert Wolk 

Von einem Bärenmarkt spricht man, wenn ein Index um mindestens 20 Prozent von seinem letzten Höchststand gefallen ist; und das in einem Zeitraum von mindestens zwei Monaten. Dass wir uns im DAX in einem Bärenmarkt befunden haben steht außer Zweifel. Vom Hoch bei ca. 16.200 Punkten im Januar 2022 sind wir bis zu seinem Tief bei ca. 11.900 Punkten im September 2022 um 26 Prozent gefallen. Aktuell steht der DAX bei ca. 15.400 Punkten. Diese Erholung beläuft sich auf unglaubliche 30 Prozent, und das in einem Zeitraum von nicht einmal mehr als fünf Monaten.

 

Zertifikatemarkt zeigt starkes Wachstum

Im Jänner stieg das am österreichischen Zertifikatemarkt von Privatanlegern investierte Volumen deutlich um 4,1 Prozent bzw. rund 560 Mio. Euro auf insgesamt 14,2 Mrd. Euro an. Ursache dafür waren einerseits Preiseffekte aufgrund der positiven Börsenentwicklung, andererseits Nettomittelzuflüsse in den Markt.

“WIKAM“ im Wiener Palais Ferstel

MIX

»Analysen zu österreichischen Aktien. M.M.Warburg bestätigt für Andritz die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 61,0 auf 65,0 Euro. Letzter Schlusskurs: 58,95 Euro - durchschnittliches Kursziel: 65,57 Euro. Raiffeisen Research bestätigt die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 60,0 auf 69,0 Euro. Autonomous Research bestätigt für Erste Group die Empfehlung Neutral - und erhöht das Kursziel von 39,0 auf 39,7 Euro. Letzter Schlusskurs: 36,2 Euro - durchschnittliches Kursziel: 41,11 Euro. BNP Paribas Exane reduziert für OMV die Empfehlung von Neutral auf Underperformer - und das Kursziel von 55,0 auf 45,0 Euro. Letzter Schlusskurs: 45,9 Euro - durchschnittliches Kursziel: 54,98 Euro. Deutsche Bank bestätigt für Palfinger die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 40,0 auf 42,0 Euro. Nun das alleinige höchste aller Kursziele. Letzter Schlusskurs: 31,7 Euro - durchschnittliches Kursziel: 35,86 Euro. Kepler Cheuvreux bestätigt die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 33,0 auf 35,0 Euro.  BNP Paribas Exane reduziert für Raiffeisen Bank International die Empfehlung von Outperformer auf Neutral - und das Kursziel von 19,5 auf 18,0 Euro. Letzter Schlusskurs: 15,78 Euro - durchschnittliches Kursziel: 17,37 Euro. Jefferies bestätigt für RHI Magnesita die Empfehlung Kaufen - und reduziert das Kursziel von 33,6 auf 32,3 Euro.  Letzter Schlusskurs: 30,6 Euro - durchschnittliches Kursziel: 37,71 Euro. Raiffeisen Research reduziert für UBM die Empfehlung von Kaufen auf Halten - und das Kursziel von 37,5 auf 33,5 Euro. Weiter das tiefste aller Kursziele. Letzter Schlusskurs: 30,5 Euro - durchschnittliches Kursziel: 37,98 Euro.< »Semperit. Der Vorstand wird der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2022 eine Basisdividende in Höhe von 1,5 Euro je Aktie sowie eine bedingte Zusatzdividende in Höhe von 2,0 bis 3,5 Euro je Aktie vorzuschlagen. Insgesamt ergibt sich damit ein Dividendenvorschlag in Höhe von maximal 5,0 Euro je Aktie (Vorjahr: 1,5 Euro je Aktie). Die Basisdividende wird am 3. Mai 2023 zur Auszahlung gelangen.<  »Uniqa. Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat den Ausblick der UNIQA Insurance Group AG, der UNIQA Österreich Versicherungen AG und der UNIQA Re AG von „negativ“ auf „stabil“ angehoben. Darüber hinaus bestätigt S&P das „A“ Rating der UNIQA Österreich Versicherungen AG und der UNIQA Re AG sowie das „A-“ Rating der UNIQA Insurance Group AG.< »Internationale Unternehmensnews. Der weltgrößte Brauereikonzern AB Inbev hat im vergangenen Jahr von der hohen Nachfrage nach den teureren Biermarken des Unternehmens profitiert. Der Umsatz kletterte 2022 um gut sechs Prozent auf knapp 58 Milliarden Dollar (54,5 Mrd Euro). Organisch - also bereinigt um die Folgen des starken Dollar und den Effekten aus Zu- und Verkäufen von Unternehmensteilen - lag das Wachstum bei rund elf Prozent. Das um Sondereffekte bereinigte Ebitda zog organisch um etwas mehr als sieben Prozent auf fast 20 Milliarden Dollar an - unbereinigt betrug das Plus rund drei Prozent. Damit schnitt der Konzern etwas besser ab, als Experten erwartet hatten. Im laufenden Jahr peilt AB Inbev beim operativen Gewinn ein organisches Plus von vier bis acht Prozent an. Der Industrie-Recycler Befesa hat im vergangenen Jahr von einer Übernahme im US-Zinkgeschäft sowie von hohen Metallpreisen profitiert und Umsatz und Ergebnis gesteigert. Jedoch belasteten die hohen Energiepreise das Unternehmen im Jahresverlauf zunehmend. So steigerte der Industrie-Recycler das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) 2022 insgesamt zwar um neun Prozent auf 215 Millionen Euro und damit auf einen Rekordwert. Jedoch blieb das Ergebnis hinter der Konzernprognose von mindestens 220 Millionen Euro sowie den Erwartungen der Analysten zurück. Der Nettogewinn verbesserte sich um sechs Prozent auf 106,2 Millionen Euro. Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 1,25 Euro je Aktie erhalten. Die Umsätze nahmen um 38 Prozent auf knapp 1,14 Milliarden Euro zu. Der Kunststoffkonzern Covestro traut sich im schwierigen Konjunkturumfeld für 2023 keine konkrete Prognose zu. Das operative Ergebnis (Ebitda) dürfte im laufenden Jahr deutlich sinken, ebenso wie der freie operative Mittelzufluss. 2022 hatte Covestro eine Nachfragezurückhaltung und hohe Energie- und Gaspreise zu spüren bekommen. Das operative Ergebnis fiel um etwa die Hälfte auf gut 1,6 Milliarden Euro. Unter dem Strich fiel wegen Wertberichtigungen latenter Steuerforderungen sowie Abschreibungen auf Anlagevermögen ein Verlust von 272 Millionen Euro an, was etwas weniger ist als im Jänner auf Basis vorläufiger Resultate mitgeteilt. Eine Dividende wird Covestro für 2022 daher nicht zahlen. Der Baustoffkonzern CRH hat im vergangenen Jahr steigenden Kosten getrotzt und dank guter Geschäfte in der amerikanischen Region seinen Gewinn gesteigert. Das operative Ergebnis (Ebitda) stieg um 13 Prozent auf 5,6 Milliarden US-Dollar (knapp 5,3 Mrd Euro). CRH macht dabei inzwischen 75 Prozent operativen Gewinns in Nordamerika und sieht im US-Geschäft den Wachstumstreiber für die künftige Entwicklung. Deswegen will der Baustoffkonzern die Hauptnotierung (Primärlisting) seiner Aktie von Europa in die USA verlegen. Der Umsatz legte 2022 um 12 Prozent auf 32,7 Milliarden Dollar zu. Unter dem Strich verdiente der Baustoffkonzern 3,9 Milliarden Dollar und damit deutlich mehr als die 2,6 Milliarden im Vorjahr. Aktionäre sollen eine Dividende von insgesamt 1,27 Dollar je Aktie erhalten, sechs Cents mehr als im Vorjahr. In einem weiter schwierigen Marktumfeld rechnet der Chemiekonzern Evonik mit einem Gewinnrückgang im laufenden Jahr. Der Umsatz dürfte 2023 bei 17 bis 19 Milliarden Euro rauskommen und das bereinigte Ebitda dürfte zwischen 2,1 und 2,4 Milliarden Euro. Gegenwind liefert unter anderem ein Preisrückgang beim Tierfuttereiweiß Methionin. 2022 steigerte Evonik den operativen Gewinn leicht auf 2,49 Milliarden Euro. Der freie Mittelzufluss (Free Cashflow) soll 2023 laut Evonik steigen. Steigende Kosten und unterbrochene Lieferketten haben beim Gabelstapler-Hersteller Kion im vergangenen Jahr für ordentlich Gegenwind gesorgt. Dieses Jahr soll sich die Lage nun verbessern. Beim Umsatz erwartet der Vorstand mit mindestens 11 Milliarden Euro, im schlechtesten Fall etwas weniger als 2022. Als operatives Ergebnis (bereinigtes Ebit) soll mit mindestens 550 Millionen Euro aber deutlich mehr hängen bleiben als zuletzt. Vergangenes Jahr stieg der Umsatz um 8,2 Prozent auf 11,14 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis ging um zwei Drittel auf 292,4 Millionen Euro zurück. Die Dividende wird von 1,50 auf 0,19 Euro gekürzt. Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA rechnet in diesem Jahr mit weiterem Kostendruck. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen werde im schlechtesten Fall moderat zurückgehen, höchstens in etwa stabil sein. 2022 stieg der Umsatz um 12,9 Prozent auf 22,2 Milliarden Euro und überstieg damit knapp das untere Ende der vom Vorstand ausgegebenen Zielspanne. Das Laborgeschäft habe den erwarteten Rückgang der Covid-19-bedingten Nachfrage mehr als kompensiert. Vom Umsatz blieben als bereinigtes Ebitda 30,8 Prozent, was 0,2 Prozentpunkte weniger waren als im Vorjahr. Das operative Ergebnis kletterte insgesamt auch dank positiver Währungseffekte um 12,2 Prozent auf 6,85 Milliarden Euro. Merck plant eine Dividende von 2,20 Euro, was fast ein Fünftel mehr wäre als 2021.< »Internationale Analysenews. Bernstein Research hat das Kursziel für Mercedes-Benz von 85 auf 90 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen.<

(BE500-Index, heute)

CRH PLC 11,21%CRH PLC 11,21%Ambu A/S 6,86%Technip Energies 5,41%EDP Renovaveis SA 5,02%LEG Immobilien SE 4,13%Subsea 7 SA 3,88%Fortum Oyj 3,71%Embracer Group AB 3,40%Allfunds Group Plc 2,78%Euronav NV 2,62%Beazley PLC -6,30%STMicroelectronics -5,32%HSBC Holdings PLC -1,27%Flutter -3,89%Covestro AG -3,75%ITV PLC -3,39%Alpha Services -3,27%Haleon PLC -3,12%Clariant AG -3,05%Beijer Ref AB -2,77%

(HDAX-Index, heute)

LEG Immobilien SE 3,97%LEG Immobilien SE 3,97%Nagarro SE 3,02%FMC 1,16%Zalando SE 1,16%FUCHS PETROLUB 1,03%Encavis AG 1,00%Evotec SE 0,87%E.ON SE 0,75%Software AG 0,84%TAG Immobilien AG 0,82%AIXTRON SE -4,67%SMA Solar -4,31%Covestro AG -4,08%Infineon -2,31%United Internet AG -1,76%Commerzbank AG -1,64%Scout24 SE -1,28%ADTRAN Holdings -1,26%Sixt SE -1,12%Deutsche Bank AG -1,09%

(ATXPrime-Index, heute)

Semperit AG 10,61%Semperit AG 10,61%Kapsch TrafficCom 2,58%PIERER Mobility AG 2,18%Warimpex 1,45%S IMMO AG 1,06%Frequentis AG 0,98%FACC AG 0,97%Vienna Insurance Gr. 0,95%Raiffeisen Bank 0,76%CA Immobilien 0,75%Rosenbauer AG -1,43%Addiko Bank AG -1,41%Agrana -1,18%UBM Development -0,98%BAWAG Group AG -0,85%Erste Group Bank -0,77%RHI Magnesita NV -0,65%AT&S -0,63%voestalpine AG -0,57%SBO -0,44%

 

Relevante Links: Andritz AG, Erste Group Bank AG, OMV AG, PALFINGER AG, Raiffeisen Bank International AG, RHI Magnesita NV, UBM Development AG, Semperit AG Holding, UNIQA Insurance Group AG, Covestro AG, BEFESA SA, Evonik Industries AG, Kion Group AG, Merck KGaA, Mercedes-Benz Group