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News aus dem Börse Express PDF vom 10.11.2022 (Die Raiffeisen und das Russland-Problem - Zahlen von Polytec und Wienerberger - Valneva baut ab und Shorties ihre Positionen in AT&S, Varta und voestalpine aus)

 

Das Problem Russland bleibt

Die Überlegungen der Raiffeisen Bank International, wie sie künftig mit ihrer Russland-Tochter verfährt, dürften eine Option verloren haben - ein Asset-Tausch mit dem europäischen Geschäft der VTB-Bank. Die Politik verhindere es, sagte deren CEO Andrey Kostin zur Tass.

Soll / Ist Polytec erzielte im 3. Quartal des Geschäftsjahrs 2022 einen Umsatz von 145,7 Millionen Euro (+17,4%), ein EBITDA von 7,4 Millionen (+85%), ein EBIT von minus 1,1 Mio. (nach plus 0,1 Mio.) und einen Überschuss von minus 2,0 Mio. Euro (nach minus 3,2 Mio.). Die Bloomberg-Konsens-Analysten-Schätzung für den Umsatz lag bei 138 Mio. Euro, für das EBITDA bei 8,9 Millionen, das EBIT bei 0,1 Mio. und unterm Strich sollten minus 1,84 Millionen herauskommen. In Summe der ersten drei Quartale ergibt sich ein Umsatz von 430,7 Millionen Euro (+3,6%), ein EBITDA von 25,0 Millionen (-11,5%), ein EBIT von 0,2 Mio. (-97%) und ein Überschuss von minus 1,9 Mio. Euro. (nach plus 3,6 Mio.). Aktuell gibt es von Analysten 1x Kaufen, 2x Halten und 1x Verkaufen als Empfehlung bei einem mittleren Kursziel von 6,8 Euro - Potenzial: plus 38 Prozent.

Soll / Ist Wienerberger erzielte im 3. Quartal des Geschäftsjahrs 2022 einen Umsatz von 1,28 Milliarden Euro (+24%), ein EBITDA von 286,6 Millionen (+41,1%), ein EBIT von 219,5 Mio. (+54,6%) und einen Überschuss von 165,8 Mio. Euro (+44,5%). Die Bloomberg-Konsens-Analysten-Schätzung für den Umsatz lag bei 1,27 Mrd. Euro, für das EBITDA bei 247,0 Millionen, das EBIT bei 176,5 Mio. und unterm Strich sollten 127,0 Millionen herauskommen. In Summe der ersten zwei Quartale ergibt sich ein Umsatz von 3,85 Milliarden Euro (+33%), ein EBITDA von 835,4 Millionen (+64%), ein EBIT von 613,0 Mio. (+96%) und ein Überschuss von 486,7 Mio. Euro. (+114%). Aktuell gibt es von Analysten 8x Kaufen, 5x Halten und 1x Verkaufen als Empfehlung bei einem mittleren Kursziel von 32,4 Euro - Potenzial: plus 41 Prozent.

Fixkupon-Express auf europäischen Versicherer-Index (von Walter Kozubek ZertifikateReport-Herausgeber)

Die Ausstattung des Fixkupon-Express-Zertifikats der HypoVereinsbank mit der ISIN DE000HVB75X8 wurde auf Basis des Schlusskurses vom 7.11. definiert. Der Tilgungslevel ist auf 100 Prozent, die nur am finalen Bewertungstag aktive Barriere auf 70 Prozent des Schlusskurses festgelegt. Anleger erhalten am ersten der jährlichen Zinstermine (9.11.23) unabhängig von der Indexentwicklung einen Kupon von 6,15 Prozent p.a.

Lombard Odier Investment Managers lanciert Global Carbon Opportunity-Strategie

Luxusmarkenherstelleraktien in Zeiten anhaltend hoher Inflation

Trading-Idee: Euro-Bund-Future - Bodenbildung?

Inflation: Anleger setzen auf Unternehmens­beteiligungen (Monats-Umfrage ZFA Zertifikate Forum Austria

44 Prozent der Privatanleger, die sich an der Online-Umfrage des Zertifikate Forum Austria beteiligten, suchen aktuell langfristige Wertsteigerung ihrer Investments über der Inflationsrate und setzen daher auf Unternehmensbeteiligungen (Aktien bzw. Zertifikate mit Aktien als Basiswert). Ein Fünftel der Investoren, exakt 21 Prozent, fragen Kapitalschutz-Produkte nach, die die Rückzahlung des eingesetzten Vermögens zu 100 bzw. zu mehr als 90 Prozent garantieren.

Weihnachtsmarkt in der romantischen Kulisse des Türkenschanzparks

MIX

»Analysen zu österreichischen Aktien. Citi bestätigt für Addiko Bank die Empfehlung Neutral - und erhöht das Kursziel von 11,6 auf 12,5 Euro. Nun nicht mehr das tiefste aller Kursziele. Letzter Schlusskurs: 11,0 Euro - durchschnittliches Kursziel: 14,05 Euro. Wiener Privatbank bestätigt für Andritz die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 58,7 auf 63,2 Euro. Letzter Schlusskurs: 52,85 Euro - durchschnittliches Kursziel: 60,93 Euro. Deutsche Bank bestätigt die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 61,0 auf 63,0 Euro. HSBC bestätigt die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 56,0 auf 60,0 Euro. JPMorgan bestätigt für Erste Group die Empfehlung Übergewichten - und erhöht das Kursziel von 34,0 auf 37,0 Euro. Letzter Schlusskurs: 28,23 Euro - durchschnittliches Kursziel: 40,0 Euro. Erste Group reduziert für Lenzing die Empfehlung von Akkumulieren auf Halten - und das Kursziel von 94,5 auf 72,5 Euro. Letzter Kurs: 64,9 Euro - durchschnittliches Kursziel: 57,7 Euro. Jefferies bestätigt für OMV die Empfehlung Kaufen - und reduziert das Kursziel von 60,0 auf 59,0 Euro. Letzter Schlusskurs: 49,18 Euro - durchschnittliches Kursziel: 56,02 Euro. Stifel bestätigt für RHI Magnesita die Empfehlung Kaufen - und reduziert das Kursziel von 4300 auf 3000 Pence. Letzter Schlusskurs: 2058 Pence - durchschnittliches Kursziel: 2885 Pence. Credit Suisse bestätigt für Verbund die Empfehlung Underperformer - und erhöht das Kursziel von 73,0 auf 74,0 Euro. Weiter das tiefste aller Kursziele. Letzter Schlusskurs: 81,2 Euro - durchschnittliches Kursziel: 89,13 Euro. JPMorgan bestätigt für voestalpine die Empfehlung Untergewichten - und erhöht das Kursziel von 18,9 auf 19,6 Euro. Weiter das tiefste aller Kursziele. Letzter Schlusskurs: 24,4 Euro - durchschnittliches Kursziel: 27,15 Euro. Deutsche Bank bestätigt die Empfehlung Halten - und erhöht das Kursziel von 29,0 auf 31,0 Euro.< »AT&S. Laut Bloomberg-Meldung erhöhte POINT72 AM die Netto-Short-Position um 9,3% auf nun 0,82 Prozent des Aktienkapitals ein. Die offiziell gemeldeten Leerverkaufspositionen machen insgesamt 2,62% des Kapitals aus.< »Montana Aerospace hat im ersten Dreivierteljahr einen Verlust von 54,6 Millionen Euro geschrieben, nach 25,1 Mio. in der Vorjahresperiode. Die Nettoerlöse steigerte der Konzern von 568,3 auf 922,6 Mio. Euro. < »Valneva hat seine Erlöse in den ersten drei Quartalen auf 249,9 Millionen Euro mehr als verdreifacht Unter dem Strich reduzierte sich der Verlust auf 99,1 Millionen Euro nach einem Minus von 227,6 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern das Umsatzziel von 340 bis 360 Millionen Euro. Und: das Unternehmen streicht nach dem Einstampfen der Covid-Impfstoffproduktion 20 bis 25 Prozent der Arbeitsplätze. < »Varta. Laut Bloomberg-Meldung erhöhte Naya Capital Mgmt die Netto-Short-Position um 6,8% auf nun 1,72 Prozent des Aktienkapitals ein. Die offiziell gemeldeten Leerverkaufspositionen machen insgesamt 9,73% des Kapitals aus.< »voestalpine. Laut Bloomberg-Meldung ging Millenium Int. Mgmt eine Netto-Short-Position in Höhe von 0,54 Prozent des Aktienkapitals ein. Die offiziell gemeldeten Leerverkaufspositionen machen insgesamt 1,13% des Kapitals aus.< »Internationale Unternehmensnews: Hohe Rohstoffkosten, das wieder steigende Zinsniveau und anhaltende Probleme in den Lieferketten lasten auf Continental . Für das dritte Quartal gab der Autozulieferer unterm Strich einen Verlust von 211 Millionen Euro bekannt - vor einem Jahr hatte noch ein Nettogewinn von 309 Millionen Euro gestanden. Im Kerngeschäft der Autosparte führten die anziehenden Zinsen zu einer Wertberichtigung von fast einer halben Milliarde Euro. Der Umsatz stieg von rund 8,0 auf etwa 10,4 Milliarden Euro. Die Deutsche Telekom will im laufenden Jahr etwas mehr operativ verdienen als bisher in Aussicht gestellt. Das um Sondereffekte bereinigte Ebitda AL soll 2022 nun auf mehr als 37 Milliarden Euro steigen. Bisher stand ein Anstieg auf rund 37 Milliarden Euro im Raum. Analysten hatten sich im Vorfeld deutlich mehr erhofft und im Schnitt mit einem Plus auf rund 40 Milliarden Euro gerechnet. In den Monaten Juli bis September stieg der Konzernumsatz um fast 9 Prozent auf knapp 29 Milliarden Euro,. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebitda AL) kletterte ähnlich stark auf 10,5 Milliarden Euro. Unter dem Strich gab es ein Plus um mehr als 80 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Die immer noch hohen Düngerpreise haben K+S auch im dritten Quartal angetrieben. Der Umsatz von K+S verdoppelte sich von Juli bis Ende September im Jahresvergleich nahezu auf 1,47 Milliarden Euro. Das Ebitda stieg mit 633 Millionen Euro auf mehr als das Fünffache des Vorjahreswerts. Damit hat K+S nach neun Monaten mit 1,86 Milliarden Euro Betriebsergebnis mehr verdient als im bislang erfolgreichsten Jahr 2008. Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA stellt sich der aktuellen Konjunkturdelle mit Schwung entgegen. Trotz anziehender Kosten konnte der Konzern im vergangenen Quartal Umsatz und Ergebnis vor allem dank guter Geschäfte im Laborbereich und in der Pharmasparte steigern. Von Juli bis September kletterte der Erlös im Jahresvergleich um knapp 17 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro. Für das Jahr ist nun ein Anstieg auf 22 bis 22,9 Milliarden Euro angepeilt, nach zuvor jeweils rund 0,1 Milliarden Euro weniger. Das bereinigte Ebitda verbesserte sich im Quartal ähnlich stark auf 1,81 Milliarden Euro. Hier wird die Spanne im Gesamtjahr nun bei 6,8 bis 7,2 Milliarden Euro gesehen, nach zuvor 6,75 bis 7,25 Milliarden Euro. Der Sportwagenbauer Porsche kann einen unangenehmen US-Rechtsstreit um angeblich irreführende Angaben zum Kraftstoffverbrauch Hunderttausender Autos abhaken. Der zuständige Richter Charles Breyer stimmte einem Vergleich mit US-Klägern zu. Das Unternehmen zahlt demnach mindestens 80 Millionen Dollar an Autobesitzer, um das zivilrechtliche Verfahren beizulegen. Bei den Vorwürfen ging es um potenzielle Kraftstoffverbrauchs- und Emissionsabweichungen. Der Energiekonzern RWE hat in den ersten neun Monaten stark von der hohen Stromnachfrage in Verbindung mit knappen Erzeugungskapazitäten, sowie seinem Ausbau der Erneuerbaren Energien und einem starken internationalen Handelsgeschäft profitiert. Bis Ende September stieg das bereinigte Ebitda um 70 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Das Ergebnis fiel damit etwas besser aus, als Analysten erwartet hatten. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt. 2022 wird beim operativen Ergebnis weiter einen Wert zwischen 5 und 5,5 Milliarden Euro angepeilt. Der Windanlagenbauer Siemens Gamesa hat das vergangene Geschäftsjahr versöhnlich abgeschlossen. Das Unternehmen wies für das vierte Quartal (per Ende September) einen Nettogewinn von 286 Millionen Euro aus, nach einem Verlust von 258 Millionen Euro im Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2021/22 schrieb der vor der Übernahme durch den Mutterkonzern Siemens Energy stehende Windanlagenbauer jedoch tiefrote Zahlen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 940 Millionen Euro.< »Internationale Analysenews: JPMorgan hat das Kursziel für Commerzbank von 8,60 auf 9,30 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Bernstein Research hat Porsche SE von "Underperform" auf "Market-Perform" hochgestuft und das Kursziel auf 60 Euro belassen. Jefferies hat das Kursziel für Sixt nach Zahlen von 115 auf 100 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen.<

(BE500-Index, heute)

Delivery Hero SE 8,96%Delivery Hero SE 8,96%Knorr-Bremse AG 8,20%Centrica PLC 7,81%Rheinmetall AG 5,97%ConvaTec Group PLC 4,82%Telecom Italia 4,84%Engie SA 4,29%Continental AG 3,89%Genmab A/S 3,72%Brembo SpA 3,24%Teleperformance -33,90%ALK-Abello A/S -10,21%AutoStore Holdings -8,49%Synlab AG -8,10%B&M European  SA -5,85%Sweco AB -4,29%Bechtle AG -4,24%Indutrade AB -4,22%Credit Agricole SA -4,19%Fastighets AB Balder -4,15%

(HDAX-Index, heute)

Delivery Hero SE 8,21%Delivery Hero SE 8,21%Knorr-Bremse AG 7,63%Rheinmetall AG 5,50%Continental AG 2,99%Commerzbank AG 2,67%Allianz SE 2,17%Henkel AG & Co 1,92%RWE AG 1,70%Dürr AG 1,59%K+S AG 0,74%LEG Immobilien SE -8,00%SMA Solar -7,14%Sixt SE -5,71%Jenoptik AG -5,28%Bechtle AG -4,73%TAG Immobilien AG -4,17%United Internet AG -3,60%Vonovia SE -3,31%adidas AG -3,18%Freenet AG -2,80%

(ATXPrime-Index, heute)

PIERER Mobility AG 7,49%PIERER Mobility AG 7,49%FACC AG 3,51%Verbund AG 2,89%SBO 1,32%Marinomed Biotech 1,05%Raiffeisen Bank Int. 0,82%UNIQA Insurance 0,58%Semperit AG 0,48%EVN AG 0,46%Vienna Insurance Gr. 0,43%Lenzing AG -6,50%Wienerberger AG -2,79%Addiko Bank AG -2,27%Kapsch TrafficCom -1,43%UBM Development -0,97%ANDRITZ AG -0,95%voestalpine AG -0,66%AMAG -0,62%Rosenbauer AG -0,59%S IMMO AG -0,44%

 

Relevante Links: Raiffeisen Bank International AG, POLYTEC HOLDING AG, Wienerberger AG, Andritz AG, Erste Group Bank AG, Lenzing AG, OMV AG, RHI Magnesita NV, VERBUND AG, voestalpine AG, AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Valneva SE, Varta AG, Continental AG, Deutsche Telekom AG, K+S Aktiengesellschaft, Merck KGaA, Porsche Automobil Holding SE, RWE AG, Commerzbank AG, Sixt SE