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US-Börsen - Wall Street abermals mit Gewinnen
Die New Yorker Börse hat am Mittwoch leicht im Plus geschlossen. Der Dow Jones Industrial Index stieg um 106,90 Punkte oder 0,52 Prozent auf 20.611,31 Einheiten. Der S&P-500 Index gewann 11,63 Punkte oder 0,50 Prozent auf 2.349,21 Zähler und schließt damit den fünften Handelstag in Folge mit Gewinnen. Der Nasdaq Composite Index legte 36,87 Einheiten oder 0,64 Prozent auf 5.819,44 Zähler zu.
Unterstützung lieferten die jüngsten US-Konjunkturdaten. So waren die Umsätze des Einzelhandels im vergangenen Monat deutlich stärker als erwartet gestiegen. Die Industrieproduktion aber war im Jänner überraschend gefallen. Zudem ist die Inflation zum Jahresauftakt auf das stärkste Niveau sei fast fünf Jahren gestiegen. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im Jänner zum Vorjahresmonat um 2,5 Prozent.
Am kommenden Donnerstag stehen die Wochenzahlen der Erstanträge zur Arbeitslosenhilfe am Programm. Daneben könnten auch die Daten zum Geschäftsklima in der Region Philadelphia für Februar sowie zu den Baubeginnen im Jänner bewegen.
Auf die Poleposition im Dow Jones setzen sich die Aktien von Procter & Gamble mit plus 3,68 Prozent. Der Einstieg des Finanzinvestors Trian könnte zu einer schnelleren Realisierung erforderlicher Kostensenkungsmaßnahmen führen, schrieb der Experte Kevin Grundy vom Analysehaus Jefferies.
Daneben verbuchte die Pharmabranche Gewinne. Pfizer legten um über zwei Prozent. Die Johnson & Johnson-Aktie gewannen um 0,7 Prozent, nachdem Integra LifeSciences eine Offerte in Höhe von 1,045 Mrd. Dollar für das Neurochirurgie-Geschäft des Pharmakonzerns abgegeben hatte.
Mit Gewinnen schlossen auch die Aktien von Yahoo (plus 1,4 Prozent). Insidern zufolge stehe Verizon kurz vor dem Abschluss einer überarbeiteten Transaktion, bei der das Telekomunternehmen die Internetaktivitäten von Yahoo endgültig übernehmt.
Hingegen fielen die Aktien von General Motors um 0,4 Prozent. Am Vortag war bekannt geworden, dass der Autobauer Verkaufsverhandlungen für sein Europageschäft mit Opel mit dem französischen Hersteller PSA führt.
Auch die Papiere von AIG sackten über neun Prozent ab. Der Versicherer hatte nicht nur seinen Nettoverlust im vierten Quartal ausgeweitet sonder auch seinen Ausblick für die Eigenkapitalrendite für heuer gesenkt.
Zudem brachen Fossil auf den tiefsten Stand seit 2009 ein und schlossen mit einem Abschlag von fast 15 Prozent. Der Uhrenhersteller hatte überraschend für das ersten Quartal rote Zahlen in Aussicht gestellt. Nach dem schwachen Weihnachtsgeschäft dürften die Umsätze unter Druck bleiben, hieß es.
(Forts.) mad
ISIN US78378X1072 US6311011026 US2605661048
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