, GlobeNewswire
Die jüngsten Boomregionen der Welt in einem Portfolio: Der neue Fidelity EMEA Fund
Kronberg im Taunus, 21. August 2007 - Der Fidelity Funds - Emerging
Europe, Middle East and Africa (EMEA) Fund ermöglicht deutschen
Anlegern ab sofort Investitionen in einige der dynamischsten Länder
der Welt: Fondsmanager Nick Price sucht an den Aktienmärkten in
Osteuropa, im Nahen Osten sowie in Afrika nach lukrativen
Anlagegelegenheiten. Im Fokus stehen dabei Unternehmen, die besonders
stark von der raschen Wirtschaftsentwicklung in diesen Regionen
profitieren.
Der Fidelity EMEA Fund (ISIN LU0303821028) investiert in mehr als 80
Länder, die zusammen ein größeres Bruttoinlandsprodukt als China und
Indien erwirtschaften. "Die vom Fidelity EMEA Fund abgedeckten Märkte
werden von einer enormen Kräfteverschiebung in der Weltwirtschaft
profitieren. Dadurch werden sie in den kommenden Jahren eine immer
wichtigere Rolle spielen", sagte Fondsmanager Nick Price.
Im Nahen Osten, in Afrika, Russland und Osteuropa lagern 83 Prozent
der weltweiten Ölreserven, 97 Prozent der Platin- und 95 Prozent der
Chromvorkommen. Auch ein Großteil der Eisenerz-, Mangan-, Nickel- und
Kupferreserven liegen hier. "Die Länder der EMEA-Region profitieren
von der wachsenden Nachfrage nach Rohstoffen. China und Indien
benötigen diese für ihre Industrie und ihre Infrastruktur", so Price.
Der Handel mit den asiatischen Boomnationen ist jedoch keine
Einbahnstraße: Afrika, der Nahe Osten und Osteuropa steigern
umgekehrt mit Hilfe preiswerter Technologie, Maschinen und
Fördertechnik aus Fernost ihre Produktivität. Darüber hinaus
begünstigen neben den Wirtschaftsbeziehungen mit Asien weitere
Faktoren die Entwicklung der Anlageregion.
Aufschwung und steigender Konsum
So hat zum Beispiel in Südafrika und Russland, den bedeutendsten
EMEA-Märkten, eine zügige Wirtschaftsentwicklung eingesetzt. In
Afrika zeigt sich die ökonomische Dynamik an der zunehmenden
Verstädterung. Mit dem Lebensstandard steigen vielerorts auch die
Konsumausgaben. Price setzt daher auf das Anwachsen einer
zahlungskräftigen Käuferschicht und die Chancen, die sich daraus für
die Konsumbranche ergeben. In der EMEA-Region leben 1,5 Milliarden
Menschen, gegenüber 350 Millionen in Westeuropa.
Anlagechancen in Afrika und im Nahen Osten
Afrika ist im Fidelity EMEA Fund stark übergewichtet. Südafrika
stellt derzeit mit einem Anteil von über 40 Prozent am Portfolio das
bedeutendste Anlageziel dar. "Südafrika bietet herausragende
Investmentgelegenheiten, die von der Finanzwelt bisher weitgehend
übersehen wurden, und bildet das Tor zu zahlreichen weiteren
afrikanischen Ländern mit großem Wachstumspotenzial. Viele
Unternehmen stoßen von hier aus in neue Märkte vor, in denen sie die
ersten ihrer Branche sind und daher zügig expandieren", so Price. Als
Beispiele nennt er die Minengesellschaft African Rainbow Materials,
außerdem den einzigen Produzenten von Sattelschleppern und
Kipplastern auf der südlichen Erdhalbkugel, Bell Equipment, sowie die
Warenhauskette Massmart.
Auch die Entwicklung im Nahen Osten sieht der Fondsmanager
optimistisch. Die Länder der Region weisen im Schnitt den
zweitgrößten Haushaltsüberschuss der Welt nach China auf. In Ägypten
und Israel prägt zudem eine junge, konsumfreudige Bevölkerung immer
stärker die Wirtschaftsentwicklung. Zu den chancenreichsten Branchen
zählt Price hier Finanzen und Infrastruktur.
Wachsendes Potential in Osteuropa
Osteuropa besitzt zum Start hingegen ein deutlich niedrigeres Gewicht
als im Vergleichsindex. Price begründet dies mit hohen
Kapitalzuflüssen aus dem Ausland, die die Bewertungen einiger
Aktiengesellschaften bereits stark erhöht haben. Positiv ist jedoch,
dass in der Region gut ausgebildete Arbeitskräfte vorhanden sind und
viele Unternehmen gegenüber westeuropäischen Wettbewerbern eine
günstige Kostenstruktur aufweisen. Durch die steigenden Löhne in
Osteuropa verfügen immer mehr Beschäftigte über Ersparnisse, die sie
zu potenziellen Kunden zum Beispiel von Immobilienfinanzierern werden
lassen.
Gezielte Einzeltitelauswahl
Bei der Gewichtung der einzelnen Länder im Fidelity EMEA Fund hat
Price freie Hand. Der Vergleichsindex MSCI EM EMEA Index mit seinen
rund 220 Unternehmen stellt lediglich einen Anhaltspunkt dar. Der
Fondsmanager hat die Möglichkeit, auch darüber hinaus zu investieren.
Hierfür steht ihm ein Anlageuniversum aus mehr als 2.000 Aktien mit
einem Börsenwert von insgesamt 1,5 Billionen US-Dollar zur Verfügung.
Price baut das Portfolio konsequent nach dem Bottom-up-Prinzip auf
und sucht dabei nach werthaltigen Unternehmen mit niedrigem
Kurs/Gewinn-Verhältnis und hohem Gewinn pro Aktie sowie Unternehmen,
denen eine positive Trendumkehr gelingt. Anlagechancen ergeben sich
auch bei Gesellschaften, deren Gewinnpotenzial von den meisten
Marktteilnehmern übersehen wird. Im Schnitt umfasst der Fonds 50 bis
70 Titel. Bei der Einzeltitelauswahl stehen Price auch die
Einschätzungen von sechs Analysten zur Verfügung, die sich
ausschließlich mit der EMEA-Region beschäftigen.
Die Aktienmärkte in Osteuropa, im Nahen Osten und in Afrika erzielten
in den vergangenen fünf Jahren eine deutlich bessere Wertentwicklung
als die Börsen der aufstrebenden Volkswirtschaften im MSCI Emerging
Markets Index. Zugleich entwickeln sie sich weitgehend unabhängig von
den Märkten der westlichen Welt. Auch die wichtigsten EMEA-Märkte
Russland und Südafrika korrelieren nur wenig miteinander. Hinzu
kommt, dass es für Anleger bislang kaum Zugänge zu den wenig
beachteten Volkswirtschaften Afrikas und Osteuropas gab. Deshalb
stellt der Fidelity EMEA Fund eine gute Ergänzung für Anleger dar,
die nach besonders chancenreichen Geldanlagen suchen und durch eine
breite Streuung ihrer Investments Risiken reduzieren möchten.
________________________________________________________________________________________
Fidelity International ist eines der weltweit führenden
Fondsmanagement-Unternehmen und seit fast vier Jahrzehnten auf allen
bedeutenden Finanzmärkten aktiv. Die mehr als 900 Fondsmanager und
Analysten von Fidelity bilden das größte Investment-Expertenteam der
Welt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen die hohe Qualität der
Investmentprodukte und -dienstleistungen, die Fidelity privaten und
institutionellen Anlegern anbietet. Die deutschen Niederlassungen
Fidelity Investment Services GmbH, Fidelity Investments International
- Niederlassung Frankfurt, Fidelity Investment Management GmbH und
Fidelity Pensions Services GmbH, alle in Kronberg im Taunus, betreuen
ein Fondsvermögen in Publikumsfonds von 12,01 Milliarden Euro,
vertreiben 103 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600
Kooperationspartner und beschäftigen 210 Mitarbeiter (Stand:
30.06.2007). Fidelity veröffentlicht ausschließlich produktbezogene
sowie allgemeine Informationen und erteilt keine Anlageempfehlungen.
Herausgeber: Fidelity Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1,
61476 Kronberg im Taunus.
Geschäftsführer: Alfred Strebel, Dr. Andreas Prechtel
Registergericht: Amtsgericht Königstein im Taunus HRB 6111
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Fidelity International
Unternehmenskommunikation
Jörg E. Allgäuer Telefon 0 61 73.5 09-38 70
Dr. Sinan Y. Temelli Telefon 0 61 73.5 09-38 71
Stefan Barkhausen Telefon 0 61 73.5 09-38 75
Telefax 0 61 73.5 09-48 79
presse@fidelity.de