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Und wieder bricht ein goldenes Zeitalter an - eines, bei dem ams und AT&S an Bord sind
AT&S-Chef Andreas Gerstenmayer ist kein Manager, der sich auf Erreichtem gern ausruht. Zukunftsvisionen treiben ihn an - und wie man diese in der Realität umsetzen kann. Thema Nr. 1 ist bei Gerstenmayer da das „Internet der Dinge“. Der Begriff beschreibt, dass der (Personal) Computer zunehmend als Gerät verschwindet und durch „intelligente Gegenstände“ ersetzt wird. Statt – wie derzeit – selbst Gegenstand der menschlichen Aufmerksamkeit zu sein, soll das „Internet der Dinge“ den Menschen bei seinen Tätigkeiten unmerklich unterstützen. Die immer kleineren eingebetteten Computer sollen Menschen unterstützen, ohne abzulenken oder überhaupt aufzufallen. So werden z.B. miniaturisierte Computer, sogenannte Wearables, mit unterschiedlichen Sensoren direkt in Kleidungsstücke eingearbeitet“, heißt es bei Wikipedia zur Erklärung.
Mit, weil bei dieser Entwicklung das Kerngeschäft der AT&S - die Produktion von Leiterplatten - damit obsolet werden könnte, versuchen die Steirer von Beginn an bei dieser Entwicklung vorn mit dabei zu sein. Spannend ist für Gerstenmayer aber nicht der Consumer-Bereich: „Richtig interessant wird es dann, wenn Lösungen für die Gesundheitsüberwachung oder für die Industrie entwickelt werden.“
Und: „Wir haben uns den Wearable-Markt genau angesehen und wissen, worauf wir uns in der Zukunft konzentrieren müssen: Auf neue Verbindungstechnologien, und das muss nicht unbedingt die Leiterplatte sein. Vielleicht schaffen wir es, dass wir die Einzelmodule so miniaturisieren können, dass wir sie auf kleinstem Raum unterbringen“, sagt Gerstenmayer. Auch leitfähige Materialien, integriert in Textilien, könnten ein Ansatz sein. Denn: „Leitfähige Stoffe sind nichts anders als am Körper getragene Leiterplatten“, sagt Gerstenmayer.
Lauter positive Studien. Ob Gewerbemaschinen, Autos oder Haushaltsgeräte (beliebtes Beispiele ist der Kühlschrank, der seinen Inhalt überprüft und per Internet direkt Nachschub bestellt, wenn Butter oder Milch zur Neige gehen): Die Anbindung von physischen Dingen an das Internet gehört für Analysten zu den Megatrends der IT – und soll das Potenzial haben, ganze Branchen umzukrempeln. Bis zum Jahr 2030 wird das sogenannte Internet der Dinge 14,2 Billionen Dollar zur weltweiten Wirtschaftsleistung beitragen, prognostiziert Accenture - siehe https://goo.gl/dVKHeb. Dann gibt es noch eine McKinsey-Studie dazu - siehe http://goo.gl/qKGyLX. Diese geht davon aus, dass das Internet der Dinge einen weltweiten wirtschaftlichen Mehrwert von bis zu 11 Billionen Dollar im Jahr 2025 schafft. Dies entspräche dann rund 11 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Den potenziell größten Einfluss hat das IoT in Fabriken (bis zu 3,7 Billionen Dollar wirtschaftlicher Mehrwert), Städten (1,7 Billionen Dollar) und im Gesundheitswesen (1,6 Billionen Dollar), heißt es in der Studie.
Und laut den Marktforschern von IDC werden die Umsätze mit dem Internet der Dinge binnen fünf Jahren von derzeit rund 650 Milliarden Dollar auf 1,7 Billionen Dollar im Jahr 2020 anwachsen - siehe http://goo.gl/vEMptg. Die Experten schätzen, dass es zu diesem Zeitpunkt weltweit rund 30 Milliarden Geräte geben wird, die als ‘IoT-Endpunkte’ gelten, also Geräte, die direkt mit dem Internet verbunden sind, ohne klassische PCs oder Smartphones als ‘Zwischenstation’ zu nutzen. Das sind rein hypothetisch indirekt 30 Milliarden potenzielle AT&S-Kunden, die etwa ein AppleWatch kaufen und damit AT&S inside tragen.
Das Duo plus eine Korb-Lösung. Neben AT&S beschäftigt sich noch ein zweiter börsenotierter Österreicher mit dem Internet der Dinge - ams, etwa durch seine Funkverstärker in NFC-Chips: „Unsere Kunden stehen vor der Herausforderung, neuartige Produkte und Lösungen für das Internet der Dinge mit zunehmender Systemkomplexität zu entwickeln, während sich Entwicklungs- und Produkteinführungszeiten ständig verkürzen“, stellt Markus Wuchse, Leiter des Geschäftsbereichs Full Service Foundy von ams, fest. Und: „ams ist mit ihrem umfangreichen Angebot einer der führenden IDMs an ausgefeilten Sensorlösungen. Unsere Foundry-Kunden können somit ihr Entwicklungsrisiko maßgeblich reduzieren, wenn sie auf unser vielfältiges Angebot an IP-Blöcken und Sensorelementen zurückgreifen. Außerdem profitieren sie von verringertem Entwicklungsaufwand bei gleichzeitig verkürzten Entwicklungszeiten, wenn sie unsere schlüsselfertigen Lösungen einsetzen.“
Das hat jedenfalls UBS überzeugt. ams ist einer von 30 Titeln des Tracker-Zertifikat JPV Internet of Things Basket von UBS bis 03.03.2017 (ISIN: CH0237450769), das die Wertentwicklung eines Branchenindex nachzeichnet, der 30 Titel aus der Branche enthält. Dieser Basket ist starr, daher fallen keine Managementgebühren an. Die Laufzeit endet am 3. März 2017. Erstellt wurde dieser Index übrigens von der Jud & Partner Vermögenverwaltungs AG (JPV) - mehr dazu unter http://goo.gl/x22LLu.
Mehr zu ams gibt es unter http://goo.gl/C04dQQ -
Mehr zu AT&S unter http://goo.gl/XnCbC4
PS: Einen Think Tank zum Thema veranstaltet IDC am 15. September in Wien: Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Kerstin Müller - kmuller@idc.com.
Aus dem Börse Express PDF vom 7. Juli. Dort mit allen Charts und Grafiken. Zum Abo geht es unter http://bit.ly/byCn49 - Abonnenten haben Zugriff auf das komplette PDF-Archiv.
Mit, weil bei dieser Entwicklung das Kerngeschäft der AT&S - die Produktion von Leiterplatten - damit obsolet werden könnte, versuchen die Steirer von Beginn an bei dieser Entwicklung vorn mit dabei zu sein. Spannend ist für Gerstenmayer aber nicht der Consumer-Bereich: „Richtig interessant wird es dann, wenn Lösungen für die Gesundheitsüberwachung oder für die Industrie entwickelt werden.“
Und: „Wir haben uns den Wearable-Markt genau angesehen und wissen, worauf wir uns in der Zukunft konzentrieren müssen: Auf neue Verbindungstechnologien, und das muss nicht unbedingt die Leiterplatte sein. Vielleicht schaffen wir es, dass wir die Einzelmodule so miniaturisieren können, dass wir sie auf kleinstem Raum unterbringen“, sagt Gerstenmayer. Auch leitfähige Materialien, integriert in Textilien, könnten ein Ansatz sein. Denn: „Leitfähige Stoffe sind nichts anders als am Körper getragene Leiterplatten“, sagt Gerstenmayer.
Lauter positive Studien. Ob Gewerbemaschinen, Autos oder Haushaltsgeräte (beliebtes Beispiele ist der Kühlschrank, der seinen Inhalt überprüft und per Internet direkt Nachschub bestellt, wenn Butter oder Milch zur Neige gehen): Die Anbindung von physischen Dingen an das Internet gehört für Analysten zu den Megatrends der IT – und soll das Potenzial haben, ganze Branchen umzukrempeln. Bis zum Jahr 2030 wird das sogenannte Internet der Dinge 14,2 Billionen Dollar zur weltweiten Wirtschaftsleistung beitragen, prognostiziert Accenture - siehe https://goo.gl/dVKHeb. Dann gibt es noch eine McKinsey-Studie dazu - siehe http://goo.gl/qKGyLX. Diese geht davon aus, dass das Internet der Dinge einen weltweiten wirtschaftlichen Mehrwert von bis zu 11 Billionen Dollar im Jahr 2025 schafft. Dies entspräche dann rund 11 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Den potenziell größten Einfluss hat das IoT in Fabriken (bis zu 3,7 Billionen Dollar wirtschaftlicher Mehrwert), Städten (1,7 Billionen Dollar) und im Gesundheitswesen (1,6 Billionen Dollar), heißt es in der Studie.
Und laut den Marktforschern von IDC werden die Umsätze mit dem Internet der Dinge binnen fünf Jahren von derzeit rund 650 Milliarden Dollar auf 1,7 Billionen Dollar im Jahr 2020 anwachsen - siehe http://goo.gl/vEMptg. Die Experten schätzen, dass es zu diesem Zeitpunkt weltweit rund 30 Milliarden Geräte geben wird, die als ‘IoT-Endpunkte’ gelten, also Geräte, die direkt mit dem Internet verbunden sind, ohne klassische PCs oder Smartphones als ‘Zwischenstation’ zu nutzen. Das sind rein hypothetisch indirekt 30 Milliarden potenzielle AT&S-Kunden, die etwa ein AppleWatch kaufen und damit AT&S inside tragen.
Das Duo plus eine Korb-Lösung. Neben AT&S beschäftigt sich noch ein zweiter börsenotierter Österreicher mit dem Internet der Dinge - ams, etwa durch seine Funkverstärker in NFC-Chips: „Unsere Kunden stehen vor der Herausforderung, neuartige Produkte und Lösungen für das Internet der Dinge mit zunehmender Systemkomplexität zu entwickeln, während sich Entwicklungs- und Produkteinführungszeiten ständig verkürzen“, stellt Markus Wuchse, Leiter des Geschäftsbereichs Full Service Foundy von ams, fest. Und: „ams ist mit ihrem umfangreichen Angebot einer der führenden IDMs an ausgefeilten Sensorlösungen. Unsere Foundry-Kunden können somit ihr Entwicklungsrisiko maßgeblich reduzieren, wenn sie auf unser vielfältiges Angebot an IP-Blöcken und Sensorelementen zurückgreifen. Außerdem profitieren sie von verringertem Entwicklungsaufwand bei gleichzeitig verkürzten Entwicklungszeiten, wenn sie unsere schlüsselfertigen Lösungen einsetzen.“
Das hat jedenfalls UBS überzeugt. ams ist einer von 30 Titeln des Tracker-Zertifikat JPV Internet of Things Basket von UBS bis 03.03.2017 (ISIN: CH0237450769), das die Wertentwicklung eines Branchenindex nachzeichnet, der 30 Titel aus der Branche enthält. Dieser Basket ist starr, daher fallen keine Managementgebühren an. Die Laufzeit endet am 3. März 2017. Erstellt wurde dieser Index übrigens von der Jud & Partner Vermögenverwaltungs AG (JPV) - mehr dazu unter http://goo.gl/x22LLu.
Mehr zu ams gibt es unter http://goo.gl/C04dQQ -
Mehr zu AT&S unter http://goo.gl/XnCbC4
PS: Einen Think Tank zum Thema veranstaltet IDC am 15. September in Wien: Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Kerstin Müller - kmuller@idc.com.
Aus dem Börse Express PDF vom 7. Juli. Dort mit allen Charts und Grafiken. Zum Abo geht es unter http://bit.ly/byCn49 - Abonnenten haben Zugriff auf das komplette PDF-Archiv.