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Geraten Wohnimmobilien-(Aktien) ins Abseits?

Der neue FER Immobilien-Report beschäftigt sich natürlich vorwiegend mit entsprechenden Branchenfonds - Erkenntnisse daraus lassen sich aber auch auf andere Assetklassen übertragen, wie etwa Aktien: „Niedrigzinsen sind Treiber des Immobilienmarktes. Vor allem börsennotierte Immobiliengesellschaften wie z.B. Annington, Buwog und LEG Immobilien nutzten die günstigen Finanzierungsbedingungen für Zukäufe. Immobilienfondsgesellschaften zählen zu den wichtigsten Käufern. Dementsprechend positiv auch die Entwicklung. Der größte Anteil des Kaufvolumens entfällt dzt. auf Büros, Geschäftsflächen und Hotels. Der Wohnungsmarkt wird im bescheidenen Maße berücksichtigt. Dies hängt mit der unsicheren - auch durch Regulatorien entstehenden - Dynamik bei der Mieteinnahmenentwicklung zusammen. Investoren meiden zwischenzeitlich bereits Metropolen aufgrund überhitzter Preise und weichen in mittelgroße Städte aus, in denen höhere Renditen noch möglich sind. Das Thema Nachhaltigkeit wird nun auch im Immobilienbereich immer wichtiger. So kann bei Kreditvergabe dieses Thema ausschlaggebend für eine positive Erledigung aus Fördersicht und Bankenbewertung sein“, heißt es dort zum Beispiel - mehr unter http://goo.gl/i1ojZt.
Ein wenig zeigt sich diese Tendenz auch in der YTD-Betrachtung der Kursentwicklung am Aktienmarkt (siehe Grafik). Stärker auf Wohnimmobilien konzentrierte Unternehmen wie Gagfah, Buwog, conwert und Deutsche Annington sind auf den hinteren Performanceplätzen zu finden. Die vorderen Plätze gehören den Gewerbeimmobilien ...
Die Auswertungen des FER-Reports zeigen übrigens auch, dass österreichische Aktien in den Depots vieles sein mögen, nur nicht stark gewichtet. Es gibt keinen österreichischen Titel unter den Top 10. Vertreten sind hingegen Deutsche Annington und Deutsche Wohnen.
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Zu den heimischen News der Woche: CA Immo setzt den seit 2012 laufenden strategischen Rückzug aus ihren nicht zum Kerngeschäft gehörigen Märkten und Segmenten fort. Veräussert wurde je ein kleineres Bürogebäude in Sofia (Europark Office Building, 8000 m2 vermietbare Nutzfläche) und Budapest (Buda Business Center, 6400 m2). Das Verkaufsvolumen der zwei Büroobjekte liegt bei insgesamt rund 17 Mio. Euro, das Closing ist bereits erfolgt. Darüber hinaus ist das Closing für den Verkauf eines im Joint Venture mit der EBRD gehaltenen Logistik-Portfolios mit einer Gesamtfläche von rund 467.000 m2 nun abgeschlossen, der Kaufpreis ist geflossen. In Summe bringen diese Verkäufe einen Zufluss an Liquidität in Höhe von rd. 130 Mio. Euro. Mehr unter http://goo.gl/cEDApJ.
Nochmals die CA Immobilien. Diese beabsichtigt die Emission einer Unternehmensanleihe mit einem Volumen von voraussichtlich 150 Mio. Euro. Die fix verzinsliche Anleihe soll eine Laufzeit von sieben Jahren haben. Mehr unter http://goo.gl/MNTO8Q.. 


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