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Den Versicherern ist nicht zu trauen
Das Umfeld für den Finanzsektor wird sich wohl auch so rasch nicht bessern“, sagt Bawag PSK-Fondsmanager Manfred Sibrawa im BE-Interview - siehe http://goo.gl/hbcmZt. Speziell waren da zwar Banken gemeint, ein bisserl Angst und Bange könnte uns aber auch mit Blick auf die Versicherer werden. Geschockt war ich beim Blick in die aktuelle Mitgliederzeitschrift der AK Wien: „Warum Privatversicherungen nicht zu trauen ist“ steht beim Thema Pensionskonto genauso wie „Gänsehaut bei Privatversicherung“. Belegt ist das mit einem Fall: Wolfgang D. konnte sich nach fünf Jahren Pensionsvorsorge mit staatlicher Förderung die Prämien nicht mehr leisten. Statt 90 Euro Zusatzpension „ohne Haken“, wie extra erwähnt wird, gibt es dann aber nur „einen niedrigen Eurobetrag monatlich“. Und! „Der Vertrag war unkündbar“, wird angemerkt, heißt, „die AK rät, sich mehrere Meinungen einzuholen, bevor ein Vertrag mit langjähriger Bindung unterschrieben wird. Aber keine Sorge, die AK hat auch gleich eine Meinung/Tipp: - welche(n)?
„So bessern Sie Ihre Pension auf“. Und nennt die freiwillige Höherversicherung, „die im Vergleich zur Privatversicherung sehr attraktiv ist“. Das Rechenbeispiel dazu: Eine 40jährige zahlt heuer 1000 Euro und bekommt dafür dann 20 Jahre später monatlich zusätzliche 13,4 Euro an Pensionsleistung. Inklusive Inflation. Leider fehlt die Rechnung, was das ohne Inflation wäre - zu heutigem Geld. Nehmen wir die heute veröffentlichten 1,9 Prozent für Österreich. Ergibt 9,2 Euro. Das nenn’ ich einen niedrigen Eurobetrag auch ohne ‘einseitige Vertragsaussetzung’ - und einer erst recht langjährigen Bindung. Auch wird nicht die Antwort gegeben, warum es absehbar lukrativer sein sollte jemanden Geld für später zu geben, der eigentlich bis über beide Ohren verschuldet ist und mein Geld bereits jetzt für Andere(s) ausgibt, als jemandem, der mein Geld sogar mir zuordnet ‘in einen Safe legt’ und nicht vorzeitig darauf zugreifen darf. Aber diese Frage wurde auch nicht gestellt.
Mit dem Thema Risikostreuung fangen wir erst gar nicht an. Viel anders war’s bei den Strukturvertrieben auch nicht - ein bisserl mehr an MEL und/oder Immofinanz ging immer noch - da schadet es auch nicht beim Thema Pension auf ein einziges Pferd zu setzen. Wie hörte ich das gestern im Supermarkt beim Gespräch der noch eigenhändig ihre Bohnensuppe kochenden Pensionistin mit dem Kassier: „Irgendetwas werden’s zur Pension schon bekommen. Wieviel ist halt die Frage - und wie’s heißt“ - ob die Schelmin so etwas wie Notstandshilfe meinte ...?
Aus dem Börse Express PDF vom 17. Juli - dort mit allen Charts und Grafiken. Zum Abo geht es unter http://bit.ly/byCn49 - Abonnenten haben Zugriff auf das komplette PDF-Archiv.
„So bessern Sie Ihre Pension auf“. Und nennt die freiwillige Höherversicherung, „die im Vergleich zur Privatversicherung sehr attraktiv ist“. Das Rechenbeispiel dazu: Eine 40jährige zahlt heuer 1000 Euro und bekommt dafür dann 20 Jahre später monatlich zusätzliche 13,4 Euro an Pensionsleistung. Inklusive Inflation. Leider fehlt die Rechnung, was das ohne Inflation wäre - zu heutigem Geld. Nehmen wir die heute veröffentlichten 1,9 Prozent für Österreich. Ergibt 9,2 Euro. Das nenn’ ich einen niedrigen Eurobetrag auch ohne ‘einseitige Vertragsaussetzung’ - und einer erst recht langjährigen Bindung. Auch wird nicht die Antwort gegeben, warum es absehbar lukrativer sein sollte jemanden Geld für später zu geben, der eigentlich bis über beide Ohren verschuldet ist und mein Geld bereits jetzt für Andere(s) ausgibt, als jemandem, der mein Geld sogar mir zuordnet ‘in einen Safe legt’ und nicht vorzeitig darauf zugreifen darf. Aber diese Frage wurde auch nicht gestellt.
Mit dem Thema Risikostreuung fangen wir erst gar nicht an. Viel anders war’s bei den Strukturvertrieben auch nicht - ein bisserl mehr an MEL und/oder Immofinanz ging immer noch - da schadet es auch nicht beim Thema Pension auf ein einziges Pferd zu setzen. Wie hörte ich das gestern im Supermarkt beim Gespräch der noch eigenhändig ihre Bohnensuppe kochenden Pensionistin mit dem Kassier: „Irgendetwas werden’s zur Pension schon bekommen. Wieviel ist halt die Frage - und wie’s heißt“ - ob die Schelmin so etwas wie Notstandshilfe meinte ...?
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