, boerse-express

Ein roter Schatten liegt über Europa, ...

Eigentlich waren die Vorgaben aus Übersee ja durchwegs in Ordnung. Die US-Börsen zogen in der Nacht auf heute allesamt ins Plus - am stärksten der Dow Jones, der 1,13% zulegen konnte, - und auch in Japan stand die Börseampel auf grün (Nikkei: + 0,94%). Über Europa hingegen lastet weiter der "rote Schatten" Krim, bzw das Säbelrasseln um die einstmals und - so wie es derzeit aussieht - bald wieder russische Halbinsel im schwarzen Meer. DAX und Co notieren derzeit bei Abschlägen (DAX: -0,62%).

Ganz anders die Situation in Wien: Hierzulande gibt es zwar auch heftige Diskussionen über die Ereignisse auf der Krim, doch an der Börse dominieren die Optimisten. Aktuell liegt der Wiener Leitindex, angetrieben von einer starken Telekom Austria (+2.13%), einer SBO, einer Wienerberger-Aktie und der Aktien von Zumtobel und der voestalpine, die allesamt mehr als ein Prozent zulegen können. bei einem Zuwachs von 0,33%. Die Bären wehren sich zwar mit Kräften gegen einen weiteren Tag im Plus, doch ihre Tatzenhiebe zeigen im Moment (noch) wenig Wirkung. Einzig Mayr-Melnhof, die heute ihre Zahlen vorgelegt hat, verliert im Moment mehr als zwei Prozent. Die von der Krim-Krise am stärksten betroffene RBI verliert hingegen "nur" 0,49%. Da die andere "ATX-Bank" (Erste) derzeit sogar hauchdünn im Plus liegt heben sich die Schläge auf die RBI aber mehr als auf.

Im ATXPrime stehen neben der schon erwähnten Mayr-Melnhof noch Polytec und Valneva am Speisezettel der Bären ganz oben. Beide Titel verlieren im Moment - knapp vor halb elf Uhr - mehr als ein Prozent.