Junker: Fortescue Metals - Steigende Produktion, sinkende Kosten
Der sinkende australische Dollar, der sich abkühlende Markt
für Bergbaudienstleistungen und die steigenden Produktion von
Expansionsprojekten haben es dem Eisenerzproduzenten Fortescue Metals
(WKN 121862) ermöglicht, die Betriebskosten deutlich zu senken.
Das von Bergbaumagnat Andrew Forrest geführte Unternehmen teilte zudem
mit, dass man in den drei Monaten bis Ende Juni 25 Mio. Tonnen Eisenerz
ausgeliefert habe. Das ist ein Anstieg von 24% im Vergleich zum ersten
Quartal.
Der Bericht zeigte zudem einen Rückgang der Produktionskosten um 17% von 43,61 auf 36,01 USD pro Tonne. Fortescue führte das auf das niedrigere Verhältnis von abgebautem Abraum zu Erz auf dem neuen Bergbauzentrum Solomon sowie Kostensenkungsmaßnahmen und den schwächeren australischen Dollar zurück. Durch den Produktionsanstieg bei sinkenden Kosten gelang es dem Konzern, seinen Cashbestand zu Ende Juni um 700 Mio. auf jetzt 2,2 Mrd. USD zu steigern.
In Bezug auf die Bemühungen Fortescues, einen Minderheitsanteil an der Schienen- und Hafeninfrastruktur in der Region Pilbara zu verkaufen, gab es keine Neuigkeiten. Der Konzern wiederholte nur, dass man eine diesbezügliche Transaktion nur abschließen werde, wenn man den „vollen Wert” dieser Assets erhalte.
Fortescue befindet sich derzeit inmitten eines Expansionsprogramms, mit dem die Eisenerzexportkapazität bis Ende 2013 auf 155 Mio. Tonnen pro Jahr steigen soll. Der Konzern rechnet den Rest des Jahres über mit einem Eisenerzpreis von 110 bis 130 USD pro Tonne.
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