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Achselzucken bei der Strabag - Zumtobel hat andere Sorgen - und die Energiebranche ächzt

Die kleinen Gewinne zum Handelsauftakt schmelzen wieder ab - der anstehende Hexen-Sabbat hemmt ein wenig.

Wenig gehemmt zeigt sich jedenfalls Strabag, die gegen den Trend zulegt. Obwohl mit Schluss heute auch Schluss mit der ATX-Mitgliedschaft ist. Ersetzt wird der Baukonzern durch Zumtobel (Die Aktie war bereits einmal im ATX vertreten und wurde im September 2012 von der Amag in den ATX-Prime verdrängt). Zumtobel hat derzeit aber keine Zeit, sich darüber zu freuen und genug mit sich selbst zu tun. An der Aktie merkt man das, da diese einfach nicht vom Fleck kommt und seit mehreren Wochen dagegen kämpft, unter seine 200-Tagelinie (9,19 Euro) zu fallen. Passiert das, wird wohl das Kursgap auf 8,5 Euro geschlossen.

Größter Verlierer im ATX-Segment ist die Telekom Austria, die sich mit ihren rund 3% Minus mit Vivendi um die rote Laterne im Bloomberg Europe 500-Index duelliert. Hier sieht es so aus, als ob sich zwischen 5,8 und 6,0 Euro ein Widerstandscluster aufbaut, den zu überwinden schwer wird. Damit würde das das Kursgap (siehe Chart) nicht geschlossen werden.

Knapp vor der Telekom liegt die OMV, was ein branchenbedingtes Phänomen ist - der Preis für Öl der Sorte Brent scheint keine Kraft nach oben zu besitzen und prallt heute an seiner 200-Tagelinie nach unten ab.

Ähnlich ergeht es Strom, der sich schon wieder der 40-Euro-Merke je MWh nähert. Was für die beiden Versorger EVN (aber vor allem durch die anhaltenden Bulgarien-Troubles belastet) und Verbund belastet.Für letzteren bestätigen die Analysten von HSBC sowohl die Empfehlung Underweight als auch das Kursziel von 16 Euro.