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Brezinschek: Etablierte Aktienmärkte
Aktien starteten, gemessen am Welt umfassenden MSCI All Country World, mit einem Kursplus von mehr als 4% durchaus stark ins neue Jahr. Feststellbar ist aber, dass die Entwicklung nach Regionen durchaus divergent verlief und die Aufwärtsbewegung zuletzt ins Stocken geriet. Hervorstechend ist die Performance des Nikkei 225, der zwischenzeitlich bereits unser nach oben revidiertes Kursziel touchierte. Dass allerdings lediglich eine währungsgesicherte Investition Sinn machte, bestätigt der Umstand, dass von den gut 7% Kursplus unter Berücksichtigung der Abwertung des Yens nichts übrig blieb! Hier ist nach wie vor die Fantasie auf noch expansivere Geldpolitik der Kurstreiber. Angesichts des verfrühten Rücktritts von Notenbankchef Shirakawa wird bald Klarheit herrschen, welchen Weg die japanische Notenbank in Zukunft beschreiten wird. Nach dem Motto „Buy the rumor, sell the fact“ sollte dies unserer Ansicht nach dann auch eine überfällige Konsolidierungsphase am heiß gelaufenen japanischen Aktienmarkt einläuten.
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Überdurchschnittlich legten auch US-Aktien zu. Der Dow Jones Industrials ist damit eine starke Tagesbewegung von einem neuen Allzeit-Höchststand entfernt. Während der Schweizer und britische Leitindex ebenfalls auf erkleckliche Gewinne seit Jahresbeginn verweisen können, notiert der Euro Stoxx 50 sogar im Minus. Erklärung dafür sind die Euro-Stärke sowie die wieder in den Fokus rückenden Probleme in Italien (bevorstehende Wahl, die Causa Monte dei Paschi) und Spanien (Korruptionsvorwürfe gegen Ministerpräsident Rajoy). Dass die seit Mitte November laufende Rally mittlerweile etwas erlahmt, liegt paradoxerweise auch an der bereits sehr guten Marktstimmung. Dabei bestätigen die von uns beobachteten Sentiment-Umfragen, dass sich unter Investoren bereits ein hohes Maß an Optimismus ausgebreitet hat. Gleichzeitig befinden sich gemessen am MSCI World bereits knapp an die 90% der Titel über ihrer 200-Tageslinie. Beide dieser Faktoren sind Indizien dafür, dass dem Markt etwas die Luft ausgeht. Gegen eine Korrektur spricht unserer Ansicht nach vorerst aber noch, dass weiter steigende Vorlaufindikatoren und solide Unternehmensergebnisse unterstützen werden. Für die Aktienmärkte der Eurozone gesellen sich außerdem noch die nach wie vor moderaten Bewertungsrelationen als Trumpf hinzu.
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Überdurchschnittlich legten auch US-Aktien zu. Der Dow Jones Industrials ist damit eine starke Tagesbewegung von einem neuen Allzeit-Höchststand entfernt. Während der Schweizer und britische Leitindex ebenfalls auf erkleckliche Gewinne seit Jahresbeginn verweisen können, notiert der Euro Stoxx 50 sogar im Minus. Erklärung dafür sind die Euro-Stärke sowie die wieder in den Fokus rückenden Probleme in Italien (bevorstehende Wahl, die Causa Monte dei Paschi) und Spanien (Korruptionsvorwürfe gegen Ministerpräsident Rajoy). Dass die seit Mitte November laufende Rally mittlerweile etwas erlahmt, liegt paradoxerweise auch an der bereits sehr guten Marktstimmung. Dabei bestätigen die von uns beobachteten Sentiment-Umfragen, dass sich unter Investoren bereits ein hohes Maß an Optimismus ausgebreitet hat. Gleichzeitig befinden sich gemessen am MSCI World bereits knapp an die 90% der Titel über ihrer 200-Tageslinie. Beide dieser Faktoren sind Indizien dafür, dass dem Markt etwas die Luft ausgeht. Gegen eine Korrektur spricht unserer Ansicht nach vorerst aber noch, dass weiter steigende Vorlaufindikatoren und solide Unternehmensergebnisse unterstützen werden. Für die Aktienmärkte der Eurozone gesellen sich außerdem noch die nach wie vor moderaten Bewertungsrelationen als Trumpf hinzu.