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Husqvarna wechselt von Bayern nach Oberösterreich: Pierer angelt sich die 110-jährige Dame
Es ist fix: Der oberösterreichische "Hans Dampf in allen Gassen" Stefan Pierer angelt sich die traditionsreiche Motorradmarke Husqvarna. Damit landet die ursprünglich schwedische, dann schwedisch-italienische Motoradmarke, nach einer äußerst wechselvollen Geschichte in Österreich. Abgewickelt wird der Deal über die Pierer Industrie AG, die Husqvarna zu 100 Prozent von der BMW Group übernimmt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Pierer sieht den Deal als "Konsolidierung" in der europäischen Motorradindustrie, wie sie auch in der Automobilindustrie erfolge. Jeder konzentriert sich auf das, was er am besten könne. BMW richtet sich auf die Straße aus. Da sei es logisch, dass man mit Husqvarna zu KTM, dem Weltmarktführer im Gelände, gehe. Wenn es so wie etwa bei VW mehrere Marken unter einem Dach gibt, könnten Synergieeffekte in der Entwicklung, Einkauf und Produktion genützt werden, argumentierte Pierer, insbesondere wenn nach dem Baukastenmodell gearbeitet werde.
Der Kaufvertrag zur Übernahme sei unterzeichnet und jetzt in der Kartell-Anmeldephase. Langfristig solle Husqvarna als Marke und mit eigenen Händlern bestehen bleiben. Pierer sieht sie als Alternative zu den KTM-Produkten. Die Husqvarna-Produktion ist in Schweden vor 30 Jahren stillgelegt worden und die Rechte gingen nach Italien. BMW übernahm 2007 die Marke Husqvarna und die Produktion in Italien von MS Agusta. Teile der Produktpalette sind jener von KTM sehr ähnlich.
Die Husqvarna-Story im Zeitraffer:
1903: Ein Husqvarna-Fahrrad wird mit einem 1,5 PS starken Einzylinder Motor ausgestattet – die Geburtsstunde des Husqvarna Motorrades
1979: Umstrukturierung im Unternehmen, Electrolux übernimmt die Führung.
1986: Husqvarna wnadret zur italienischen Cagiva Group.
1996: Cagiva und Husqvarna laufen unter der MV Augusta Gruppe.
2007: BMW-Motorrad übernimmt Husqvarna.
Pierer sieht den Deal als "Konsolidierung" in der europäischen Motorradindustrie, wie sie auch in der Automobilindustrie erfolge. Jeder konzentriert sich auf das, was er am besten könne. BMW richtet sich auf die Straße aus. Da sei es logisch, dass man mit Husqvarna zu KTM, dem Weltmarktführer im Gelände, gehe. Wenn es so wie etwa bei VW mehrere Marken unter einem Dach gibt, könnten Synergieeffekte in der Entwicklung, Einkauf und Produktion genützt werden, argumentierte Pierer, insbesondere wenn nach dem Baukastenmodell gearbeitet werde.
Der Kaufvertrag zur Übernahme sei unterzeichnet und jetzt in der Kartell-Anmeldephase. Langfristig solle Husqvarna als Marke und mit eigenen Händlern bestehen bleiben. Pierer sieht sie als Alternative zu den KTM-Produkten. Die Husqvarna-Produktion ist in Schweden vor 30 Jahren stillgelegt worden und die Rechte gingen nach Italien. BMW übernahm 2007 die Marke Husqvarna und die Produktion in Italien von MS Agusta. Teile der Produktpalette sind jener von KTM sehr ähnlich.
Die Husqvarna-Story im Zeitraffer:
1903: Ein Husqvarna-Fahrrad wird mit einem 1,5 PS starken Einzylinder Motor ausgestattet – die Geburtsstunde des Husqvarna Motorrades
1979: Umstrukturierung im Unternehmen, Electrolux übernimmt die Führung.
1986: Husqvarna wnadret zur italienischen Cagiva Group.
1996: Cagiva und Husqvarna laufen unter der MV Augusta Gruppe.
2007: BMW-Motorrad übernimmt Husqvarna.