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Telekom Austria - Nachdenken über Ametsreiter-Nachfolger
Im ÖIAG-Aufsichtsrat wird über einen Nachfolger für Telekom Austria Chef Hannes Ametsreiter nachgedacht. Das berichtet die "Presse" im Vorfeld der Strategieklausur der Telekom Austria, die kommenden Montag stattfindet. Am häufigsten genannt werde dabei Thomas Winkler, Mitglied des ÖIAG-Aufsichtsrates und CFO von Lenzing. Der gebürtige Salzburger hat Telekom-Erfahrung und arbeitete drei Jahre lang als Investors-Relations-Mann bei der Deutschen Telekom, dann war er für mehrere Jahre Finanzvorstand bei der T-Mobile in Bonn. Zuletzt war er E xecutive Vice President und Stellvertreter von Ron Sommer beim russischen Finanzkonzern Sistema.
Ametsreiter, für den natürlich die Unschuldsvermutung gilt, wird in den Telekom-Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wien als Beschuldigter geführt. Das bestätigt der Sprecher der Behörde, Thomas Vecsey, der „Presse“. Ermittelt wird bereits seit zwei Monaten. Ein im Konzern also bestens gehütetes Geheimnis, über das nicht einmal der Aufsichtsrat informiert war. Es geht dabei um die Anmietung des Burgtheaters während der Fußball-Europameisterschaft 2008, für das die Telekom mehr als 1 Mio. Euro gezahlt hat. Hartnäckig hielten sich schon damals Gerüchte, das Geld sei weiter an die SPÖ – konkret die Wiener SPÖ – geflossen, so die "Presse".
Bei der Strategieklausur der Telekom soll auch die Kooperation mit dem neuen Grossaktionär America Movil diskutiert werden.
Eine der Überlegungen laut "Presse": Die Telekom spaltet ihr Auslandsgeschäft (in Osteuropa) ab und bringt es in eine Holding ein, in die auch die Anteile der America Movil an der niederländischen KPN kommen.
(red)
Ametsreiter, für den natürlich die Unschuldsvermutung gilt, wird in den Telekom-Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wien als Beschuldigter geführt. Das bestätigt der Sprecher der Behörde, Thomas Vecsey, der „Presse“. Ermittelt wird bereits seit zwei Monaten. Ein im Konzern also bestens gehütetes Geheimnis, über das nicht einmal der Aufsichtsrat informiert war. Es geht dabei um die Anmietung des Burgtheaters während der Fußball-Europameisterschaft 2008, für das die Telekom mehr als 1 Mio. Euro gezahlt hat. Hartnäckig hielten sich schon damals Gerüchte, das Geld sei weiter an die SPÖ – konkret die Wiener SPÖ – geflossen, so die "Presse".
Bei der Strategieklausur der Telekom soll auch die Kooperation mit dem neuen Grossaktionär America Movil diskutiert werden.
Eine der Überlegungen laut "Presse": Die Telekom spaltet ihr Auslandsgeschäft (in Osteuropa) ab und bringt es in eine Holding ein, in die auch die Anteile der America Movil an der niederländischen KPN kommen.
(red)
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