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Bankia - Kursziel rutscht auf 20 Cent

Die spanische Bankia SA benötigt für ihre Restrukturierung rund 19 Mrd. Euro vom Staat. Die Aktien der spanischen Großbank sind am Montag zeitweise um 29,30 Prozent eingebrochen, am Abend gingen sie mit einem Abschlag von 13,38 Prozent aus dem Handel. Am Freitag hatte das Unternehmen angekündigt, den Staat um Hilfen im Volumen von 19 Mrd. Euro bitten zu wollen.

Die Reaktionen von Analysten fielen überwiegend negativ aus. Bloomberg News fasst sie zusammen:

Bank of America Corp.: Aktie mit ’underperform’ eingestuft. Bankia werde wohl in der jetzigen Form fortbestehen. Die im Rahmen der Rekapitalisierung geplante Bezugsrechtsemission berge erhebliche Abwärtsrisiken.

Deutsche Bank: Bankia vor einer umfangreichen Verwässerung. Die Risiken stünden vor allem mit der wirtschaftlichen Entwicklung von Spanien in Verbindung. Rät weiter zum “Verkauf”. Kursziel auf 50 Cent gesenkt.

JPMorgan Chase & Co.: Prognosen wegen erheblicher Verwässerung nach unten korrigiert. Aktie wird weiter auf “untergewichten” gehalten. Grundsätzlich negatives Zeichen für spanische Banken. Es gebe keine Aufwärts-Chancen.

Nomura Holdings Inc: Rät weiterhin zum “Verkauf”. Das Kursziel wurde auf 20 Cent nach unten korrigiert. Die Ereignisse rund um Bankia würden wohl zeigen, dass das spanische Bankensystem eine “erhebliche” Rekapitalisierung benötige. (Bloomberg)