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„Bei Faktor-Zertifikaten gehen Anleger das Marktrisiko und mehr ein“
Börse Express: Faktor-Zertifikate stellen eine Innovation dar. Bei derWahl zum Zertifikat desMonats Jänner 2012 haben diese der Deutschen Bank den Sieg eingebracht. Was macht diese Hebel-Produkte so interessant?
Philipp Arnold: Das besondere Ausstattungsmerkmal – der konstante Faktor – ermöglicht die gehebelte Partizipation an der Wertentwicklung des zugrundeliegenden Basisinstruments und das - im Gegensatz zu Turbo-Zertifikaten - ohne Knock-Out-Schwelle.
BE: Die Raiffeisen Centrobank bietet als erster heimischer Emittent diese Produkte an. Warum ist man so schnell auf diesen Zug aufgesprungen?
Philipp Arnold: Als grösster österreichischer Produktanbieter sind wir bemüht, bei Innovationen, die wir für sinnvoll halten, federführend dabei zu sein. Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass diese Bemühungen, von Anlegern und Medien gleichermassen, anerkannt werden. So freut es uns selbstverständlich, dass es Raiffeisen Centrobank als erstem heimischen Zertifikate-Emittenten gelungen ist, Faktor-Zertifikate anzubieten.
BE: Das Produktangebot kann sich sehen lassen. Immerhin werden auch Faktor-Zertifikate auf den heimischen ATX angeboten. Wie stellt sich die Nachfragesituation dar?
Philipp Arnold: Wir merken deutlich, dass das Interesse hoch ist – ganz klar: viele Anleger haben ein grosses Informationsbedürfnis. Dem kommen wir natürlich gerne nach und verzeichnen in weiterer Folge somit auch Käufe in den neuen Produkten. Gerade die trendstarken Marktphasen der letzten Wochen sind ein ideales Umfeld für Faktor-Zertifikate – in diesem Fall waren es natürlich die Long-Produkte auf Aktienindizes mit denen Anleger ihre Freude hatten.
BE: Gibt es Anlegergruppen, denen Sie besonders zu Faktor-Zertifikaten raten würden bzw. welche, denen Sie strikt davon abraten würden?
Philipp Arnold: Das kommt natürlich auf den Einsatzzweck an: Ob die Zertifikate zur Depotabsicherung oder zu Spekulationszwecken herangezogen werden. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass der Anleger aufgrund der gehebelten Partizipation Marktrisiko und mehr eingeht. Im Gegenzug besteht eben auch die überproportionale Gewinnchance.
BE: ATX, DAX, Euro Stoxx 50, Gold, Silber und Öl - wird das Angebot noch weiter ausgebaut?
Philipp Arnold: Uns war wichtig, eine breite Abdeckung des Marktes mit einer gezielten Auswahl an Faktor-Zertifikaten sicherzustellen – deshalb fiel die Entscheidung auf diese drei bekannten und namhaften Aktien- Indizes, sowie auf die „grossen“ Rohstoffe Gold, Silber und Öl. Denkbar wären in weiterer Folge auch beispielsweise Faktor- Zertifikate auf Einzeltitel.
Interview: Michael J. Plos
Philipp Arnold: Das besondere Ausstattungsmerkmal – der konstante Faktor – ermöglicht die gehebelte Partizipation an der Wertentwicklung des zugrundeliegenden Basisinstruments und das - im Gegensatz zu Turbo-Zertifikaten - ohne Knock-Out-Schwelle.
BE: Die Raiffeisen Centrobank bietet als erster heimischer Emittent diese Produkte an. Warum ist man so schnell auf diesen Zug aufgesprungen?
Philipp Arnold: Als grösster österreichischer Produktanbieter sind wir bemüht, bei Innovationen, die wir für sinnvoll halten, federführend dabei zu sein. Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass diese Bemühungen, von Anlegern und Medien gleichermassen, anerkannt werden. So freut es uns selbstverständlich, dass es Raiffeisen Centrobank als erstem heimischen Zertifikate-Emittenten gelungen ist, Faktor-Zertifikate anzubieten.
BE: Das Produktangebot kann sich sehen lassen. Immerhin werden auch Faktor-Zertifikate auf den heimischen ATX angeboten. Wie stellt sich die Nachfragesituation dar?
Philipp Arnold: Wir merken deutlich, dass das Interesse hoch ist – ganz klar: viele Anleger haben ein grosses Informationsbedürfnis. Dem kommen wir natürlich gerne nach und verzeichnen in weiterer Folge somit auch Käufe in den neuen Produkten. Gerade die trendstarken Marktphasen der letzten Wochen sind ein ideales Umfeld für Faktor-Zertifikate – in diesem Fall waren es natürlich die Long-Produkte auf Aktienindizes mit denen Anleger ihre Freude hatten.
BE: Gibt es Anlegergruppen, denen Sie besonders zu Faktor-Zertifikaten raten würden bzw. welche, denen Sie strikt davon abraten würden?
Philipp Arnold: Das kommt natürlich auf den Einsatzzweck an: Ob die Zertifikate zur Depotabsicherung oder zu Spekulationszwecken herangezogen werden. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass der Anleger aufgrund der gehebelten Partizipation Marktrisiko und mehr eingeht. Im Gegenzug besteht eben auch die überproportionale Gewinnchance.
BE: ATX, DAX, Euro Stoxx 50, Gold, Silber und Öl - wird das Angebot noch weiter ausgebaut?
Philipp Arnold: Uns war wichtig, eine breite Abdeckung des Marktes mit einer gezielten Auswahl an Faktor-Zertifikaten sicherzustellen – deshalb fiel die Entscheidung auf diese drei bekannten und namhaften Aktien- Indizes, sowie auf die „grossen“ Rohstoffe Gold, Silber und Öl. Denkbar wären in weiterer Folge auch beispielsweise Faktor- Zertifikate auf Einzeltitel.
Interview: Michael J. Plos