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Stabel: Morning News: Ford, VW, Kaufhof, Dt. Börse, MAN, Gea, Hugo Boss, Fresenius, FMC, Pfizer

Autos Der Automobilkonzern Ford Motor konnte seine US -Absatzzahlen im Oktober 2011 um 6,2 Prozent auf 167.803 Fahrzeuge steigern. Die Verbesserung ist vor allem auf die starke Entwicklung bei SUVs wie dem Explorer und dem Escape zurückzuführen. Volkswagen scheint mit seinem US-Passat zum Einstiegspreis von 20.000 Dollar (14.700 Euro) auf die richtige Karte gesetzt zu haben: Im Oktober legten die Gesamtverkäufe auf dem wichtigen US-Markt dank der Limousine um knapp 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 28.000 Wagen zu. --new_page-- Einzelhandel Der Handelskonzern Metro hat laut einem Pressebericht gute Chancen, seine Warenhauskette Kaufhof noch in diesem Jahr an einen ausländischen Käufer abzugeben. Über den Stand des Verkaufsprozesses wolle der scheidende Vorstandschef Eckhard Cordes auf der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch berichten, schreibt das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Kreise der Bieter und Verkäufer. Die 134 Warenhäuser könnten demnach in wenigen Wochen an die Wiener Immobilienfirma Signa weitergereicht werden --new_page-- Finanzdienstleister Der Umsatz der elektronischen Handelsplattform Xetra der Deutschen Börse hat im Oktober im Jahresvergleich zugelegt. Zugleich sei der auf den Xetra Frankfurt Spezialistenhandel entfallende Anteil deutlich gesunken, teilte die Deutsche Börse am Dienstag in Frankfurt mit. Auf Xetra stieg der Orderbuchumsatz um 12 Prozent auf 104,6 Milliarden Euro, während er auf Xetra Frankfurt Spezialist im Vergleich zum Oktober 2010 um 23 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro zurückging. --new_page-- Industrie Das Management von MAN hatte sich zuletzt noch verhalten zuversichtlich gezeigt. Die Analysten erwarten im Schnitt noch einmal ein gutes drittes Quartal mit Wachstum bei allen relevanten Kennziffern. So dürften die Erlöse um 10 Prozent auf 4,12 Milliarden Euro zugelegt haben. Der operative Gewinn stieg der Konsensschätzung zufolge überproportional auf 368 Millionen Euro, nach 324 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich erwarten die Experten 218 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie wird auf 1,65 Euro geschätzt. Der Maschinenbaukonzern Gea dürfte angesichts der guten Branchenkonjunktur im dritten Quartal kräftige Zuwächse bei allen wichtigen Kennzahlen verbucht haben. Die sieben von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten rechnen für die Zeit von Juli bis September im Schnitt mit einem Plus von einem Viertel auf 1,44 Milliarden Euro für den Auftragseingang. Den Umsatz sehen sie um 22 Prozent auf 1,37 Milliarden Euro wachsen. Das um Kaufpreisallokationen bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) dürfte bei 130,8 Millionen Euro herauskommen. --new_page-- Konsum Der Modekonzern Hugo Boss ist auch im dritten Quartal aus Sicht von Analysten zweistellig gewachsen. Die acht von dpa-AFX befragten Analysten rechnen für die Monate Juli bis September im Schnitt mit einem Umsatzzuwachs von rund zwölf Prozent auf gut 600 Millionen Euro. Für das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erwarten die Experten einen Wert von 174 Millionen Euro (Vorjahr: 149,8). Vor Zinsen und Steuern wird mit einem Ergebnis (EBIT) von 153 Millionen Euro (Vorjahr: 128,6) gerechnet. Unter dem Strich sollte das Nettoergebnis nach Anteilen Dritter um 23 Prozent auf 114 Millionen Euro gestiegen sein. --new_page-- Pharma Der Medizinkonzern Fresenius hat im dritten Quartal nach Einschätzung von Analysten Umsatz und Gewinn leicht gesteigert. Unter dem Strich erwarten die Experten der von der Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Experten beim Konzerngewinn ein Plus von rund vier Prozent auf 200 Millionen Euro. Von Juli bis September dürfte der Umsatz im Schnitt auf 4,21 Milliarden Euro zugelegt haben (VJ: 4,13), während beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ein leichter Anstieg auf 661 Millionen Euro prognostiziert wird. Fresenius-Chef Schneider sprach zuletzt von einem "starken dritten Quartal". Für die größte Sparte, die Dialysetochter FMC, erwarten die Analysten ein weiteres solides Quartal. Der Umsatz der in US-Dollar bilanzierenden Fresenius Medical Care wird nach den Schätzungen im Schnitt um acht Prozent auf 3,3 Milliarden US-Dollar steigen. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird mit einem Anstieg von zwölf Prozent auf 551 Millionen Dollar gerechnet, während der Gewinn auf 282 Millionen Dollar gestiegen sein könnte. Im Vorjahreszeitraum hatte FMC noch 248 Millionen Dollar in der Bilanz stehen. Der US-Pharmakonzern Pfizer hat seinen Gewinn im dritten mehr als verdreifacht und die Erwartungen Analysten an der Wall Street übertroffen. Der Gewinn des weltgrößten Pharmakonzerns lag demnach bei 3,74 der Milliarden Dollar oder 48 Cent je Aktie. Mit dazu beigetragen hat der Verkauf des Kapselherstellers Capsugel im August für 1,32 Milliarden Dollar.. Lipitor ist das meistverkaufte Medikament der Welt und brachte Pfizer zuletzt etwa elf Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr. Allerdings läuft der US -Patentschutz am 30. November aus.