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Internationale Unternehmensmeldungen im Überblick
Fielmann profitiert vom Trend zur Gleitsichtbrille
Samsung erwartet drastischen Gewinnrückgang im zweiten Quartal
SHW: Nicht alle Aktien des deutschen Autozulieferers platziert
Visa rechnet mit geringerer Umsatzsteigerung
Die gestiegene Kauflust der Verbraucher lässt die Kassen bei Fielmann klingeln. Deutschlands führende Optikerkette verkaufte von Jänner bis Juni 3,3 Millionen Sehhilfen, rund 200.000 mehr als vor Jahresfrist. Der Umsatz kletterte im ersten Halbjahr um sieben Prozent auf 522 Mio. Euro. Noch stärker legte der Vorsteuergewinn zu, der nach vorläufigen Zahlen um neun Prozent auf etwa 86 Mio. Euro wuchs.
Fielmann profitierte davon, dass die Kundschaft vermehrt zu aufwendigen Gleitsichtbrillen greift, was die Einnahmen steigen lässt. Angesichts gut laufender Geschäfte hatte Vorstandschef Günther Fielmann bereits im Frühjahr Zuwächse bei Absatz, Umsatz und Gewinn für das Gesamtjahr in Aussicht gestellt. Die Expansion im deutschsprachigen Ausland soll behutsam fortgeführt werden. Zur Jahresmitte betrieb Fielmann im In- und Ausland 656 Niederlassungen, sieben mehr als vor einem Jahr.
Der südkoreanische Handy-Konzern Samsung Electronics rechnet im zweiten Quartal mit einem drastischen Gewinnrückgang. Von April bis Juni sei der operative Gewinn um voraussichtlich 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken, teilte Samsung mit. Der operative Gewinn werde demnach rund 3,7 Billionen Won (3,5 Milliarden Dollar) betragen. Analysten gingen von 3,9 Billionen Won aus. Im Vorjahreszeitraum hatte Samsung mit 5,01 Billionen Won ein Rekordergebnis erzielt.
Seine genauen Quartalszahlen will der Konzern in diesem Monat vorlegen. Samsung ist der weltweit grösste Hersteller von Speicherchips und Flachbildschirmen. Ausserdem könnten die Südkoreaner bei den Smartphones Nokia als Branchenführer ablösen.
Der deutsche Autozulieferer SHW hat trotz einer einwöchigen Verschiebung seines Börsengangs nicht alle Aktien platzieren können. Heute sollen die Titel mit einem Ausgabepreis von 26,00 Euro je Aktie erstmals im Regulierten Markt, dem sogenannten Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse, gehandelt werden.
Der Platzierungspreis sei gemeinsam mit den abgebenden Aktionären und den Konsortialbanken festgelegt worden. Von den rund 3,04 Millionen angebotenen Aktien seien 2,63 Millionen platziert worden.
Der weltweit grösste Kreditkartenanbieter Visa erwartet für das kommende Geschäftsjahr eine geringere Umsatzsteigerung. Als Grund nannte das in San Francisco ansässige Unternehmen die strengere Regulierung der Branche in den USA. Der Umsatz werde voraussichtlich "im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich" wachsen, teilte Visa mit. Das kommende Geschäftsjahr endet am 30. September 2012.
Für das laufende Geschäftsjahr erhält Visa die Prognose von einem Umsatzplus von elf bis 15 Prozent aufrecht.
Die Federal Reserve hatte in der vergangenen Woche Bestimmungen erarbeitet, wonach die Gebühren drastisch gekürzt werden, die die Kreditkartenanbieter bei den Händlern immer dann einstreichen, wenn ein Kunde mit Kreditkarte bezahlt.
Samsung erwartet drastischen Gewinnrückgang im zweiten Quartal
SHW: Nicht alle Aktien des deutschen Autozulieferers platziert
Visa rechnet mit geringerer Umsatzsteigerung
Die gestiegene Kauflust der Verbraucher lässt die Kassen bei Fielmann klingeln. Deutschlands führende Optikerkette verkaufte von Jänner bis Juni 3,3 Millionen Sehhilfen, rund 200.000 mehr als vor Jahresfrist. Der Umsatz kletterte im ersten Halbjahr um sieben Prozent auf 522 Mio. Euro. Noch stärker legte der Vorsteuergewinn zu, der nach vorläufigen Zahlen um neun Prozent auf etwa 86 Mio. Euro wuchs.
Fielmann profitierte davon, dass die Kundschaft vermehrt zu aufwendigen Gleitsichtbrillen greift, was die Einnahmen steigen lässt. Angesichts gut laufender Geschäfte hatte Vorstandschef Günther Fielmann bereits im Frühjahr Zuwächse bei Absatz, Umsatz und Gewinn für das Gesamtjahr in Aussicht gestellt. Die Expansion im deutschsprachigen Ausland soll behutsam fortgeführt werden. Zur Jahresmitte betrieb Fielmann im In- und Ausland 656 Niederlassungen, sieben mehr als vor einem Jahr.
Der südkoreanische Handy-Konzern Samsung Electronics rechnet im zweiten Quartal mit einem drastischen Gewinnrückgang. Von April bis Juni sei der operative Gewinn um voraussichtlich 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken, teilte Samsung mit. Der operative Gewinn werde demnach rund 3,7 Billionen Won (3,5 Milliarden Dollar) betragen. Analysten gingen von 3,9 Billionen Won aus. Im Vorjahreszeitraum hatte Samsung mit 5,01 Billionen Won ein Rekordergebnis erzielt.
Seine genauen Quartalszahlen will der Konzern in diesem Monat vorlegen. Samsung ist der weltweit grösste Hersteller von Speicherchips und Flachbildschirmen. Ausserdem könnten die Südkoreaner bei den Smartphones Nokia als Branchenführer ablösen.
Der deutsche Autozulieferer SHW hat trotz einer einwöchigen Verschiebung seines Börsengangs nicht alle Aktien platzieren können. Heute sollen die Titel mit einem Ausgabepreis von 26,00 Euro je Aktie erstmals im Regulierten Markt, dem sogenannten Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse, gehandelt werden.
Der Platzierungspreis sei gemeinsam mit den abgebenden Aktionären und den Konsortialbanken festgelegt worden. Von den rund 3,04 Millionen angebotenen Aktien seien 2,63 Millionen platziert worden.
Der weltweit grösste Kreditkartenanbieter Visa erwartet für das kommende Geschäftsjahr eine geringere Umsatzsteigerung. Als Grund nannte das in San Francisco ansässige Unternehmen die strengere Regulierung der Branche in den USA. Der Umsatz werde voraussichtlich "im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich" wachsen, teilte Visa mit. Das kommende Geschäftsjahr endet am 30. September 2012.
Für das laufende Geschäftsjahr erhält Visa die Prognose von einem Umsatzplus von elf bis 15 Prozent aufrecht.
Die Federal Reserve hatte in der vergangenen Woche Bestimmungen erarbeitet, wonach die Gebühren drastisch gekürzt werden, die die Kreditkartenanbieter bei den Händlern immer dann einstreichen, wenn ein Kunde mit Kreditkarte bezahlt.