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Raiffeisen-Börsenews: Kein Ende der griechischen Wochen
Der Wiener ATX schloss am Freitag mit einem Minus von 2,78 Prozent bei 2638 Punkten. Einzig und alleine schaffte es voestalpine mit 0,25 Prozent einen Wert im Plus zustandezubringen. Zu den schwächsten Werten gehörten Strabag, Erste Group Bank und Intercell. Auf Wochensicht musste der ATX ein Minus von 2,53 Prozent in Kauf nehmen.
Der Leuchtenkonzern Zumtobel erwartet grünes Licht für eine Kapitalerhöhung, und rechnet mit einer Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 10,88 Millionen Euro innerhalb von drei Jahren. Dies soll durch die Ausgabe von bis zu 4,35 Millionen neuen Aktien geschehen.
Ein überraschend gestiegener ifo Geschäftsklimaindex brachte Frankfurt zwar ein deutliches Plus, jedoch auch hier wendete sich zu Börseschluss das Blatt zu einem Minus. Der DAX schloß am Freitag bei 7121 Punkten mit einem Minus von 0,39 Prozent. Im Gegensatz zum ATX verabschiedete er sich jedoch nur mit 0,6 Prozent Minus ins Wochenende.
Das grosse Thema des Tages war erneut Griechenland. Aktienmarktexperte Helge Rechberger, Raiffeisen Research, bringt es auf den Punkt: "Griechenland hatte weltweit großen Einfluss auf das Börsegeschehen, das sich von himmelhochjauchzend bis zu tode betrübt bewegte. Viele schlechte Meldungen haben prompt die Börsen stark nach unten gezogen, jedoch erfolgte kurz darauf bei positiven Nachrichten sofort ein Ruck nach oben." Ein Auf- und Abwärts, wobei das Abwärts die Oberhand behielt. Die Angst der Börsenteilnehmer, dass es Griechenland doch nicht schaffen würde, und das Aussetzen der italienischen Banken vom Handel in Mailand waren stärker.
Im Company-Report widmet man sich u.a. BMW, Evotec, Google, Micron Technology, Southern Union, Airbus und Prada sowie dem Machtwechsel bei der Europäischen Zentralbank. Reinhören http://www.rbinternational.com/boersenews
Abschliessend noch einmal Rechberger mit einem Ausblick, der die Erwartung einer Fortsetzung der griechischen Wochen beeinhaltet. "Es stellt sich vor allem die Frage, ob die Sparmassnahmen im Parlament durchsetzbar sind, und es wird spannend, was in Griechenland noch passiert". Weiters geht Rechberger auf die Stolpersteine in den USA, auf die FED und auch auf die Konjunkturdaten in Europa ein. Reinhören http://www.rbinternational.com/boersenews
Hinweis: Dieser Beitrag erscheint in Kooperation mit der Raiffeisen Bank International AG. Der Reinhör-Link zu den kompletten Inhalten: http://www.rbinternational.com/boersenews Die Börsenews liefern Ihnen eine tägliche Zusammenfassung der Ereignisse an der Wiener Börse und an den wichtigsten europäischen Börsenplätzen. Der aktuelle Audio-Beitrag ist täglich nach Börseschluss, spätestens ab 19 Uhr, abrufbar.