, boerse-express
Börse Frankfurt im Eröffnungshandel wenig bewegt
Nach einem freundlichen Jahresauftakt ist der DAX am Dienstag kaum verändert in den Handel gestartet. In den ersten Minuten gab der deutsche Leitindex um 0,04 Prozent auf 6.986,71 Punkte nach. Der MDAX der mittelgroßen Werte stieg indes um geringfügige 0,03 Prozent auf 10.195,35 Punkte, und für den Technologiewerte-Index TecDAX ging es um 0,11 Prozent auf 860,96 Punkte hoch.
Analyst Ben Potter von IG Markets verwies auf die leicht negative US-Vorgabe als Belastung. Die US-Börsen hatten zwar fester geschlossen, doch der Future auf den Leitindex Dow Jones verlor seit dem Xetra-Vortagsschluss 0,34 Prozent. Insgesamt überwiege aber der Optimismus mit Blick auf die weltweite Konjunkturentwicklung, was das Risiko wiederum nach unten limitiere, so der Experte weiter. Mit den Börsianern in London sollte nach dem Feiertag zum Wochenstart nun wieder etwas mehr Aktivität und Liquidität in den Markt kommen, auch wenn die Agenda noch nicht so viel hergebe. Analyst Ralf Grönemeyer von Silvia Quandt Research äußerte sich angesichts einer freundlichen Grundstimmung ebenfalls zuversichtlich: "Ich wäre nicht überrascht, wenn der DAX im späteren Tagesverlauf Kurs auf die 7.100 Punkte nimmt."
Metro-Titel konnten um 0,42 Prozent auf 55,29 Euro zulegen. Der Düsseldorfer Handelskonzern will in seinem Asiengeschäft bis 2013 in jedem Land profitabel werden, wie aus einem Artikel im "Handelsblatt" hervorgeht. Händler werteten dies positiv für die Aktien. Kursneutral seien indes Aussagen von Unternehmenschef Eckhard Cordes in der "Bild"-Zeitung, dass er auch nach dem Einstieg des Investors Nicolas Berggruen beim krisengeschüttelte Karstadt-Konzern weiter für eine Deutsche Warenhaus AG aus Karstadt und der Metro-Tochter Kaufhof wirbt. Analyst John Kershaw von Merrill Lynch sprach in einer Sektorstudie von einem schwierigen Jahr für den Einzelhandel. Er sieht aber Metro und Tesco als seine bevorzugten Branchenwerte an und erhöhte das Kursziel für die weiter zum Kauf empfohlene Metro-Aktie von 60 auf 64 Euro.
Die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) sanken nach Bekanntgabe eines Zukaufs um moderate 0,08 Prozent auf 43,00 Euro. Der Dialysespezialist expandiert nach Osteuropa und übernimmt für 485 Millionen Euro das Dialysedienstleistungsgeschäft von Euromedic International. Der Zukauf wird zunächst aus dem Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und vorhandenen Kreditlinien finanziert, nach Abschluss der Übernahme plant FMC nach eigenen Angaben eine langfristige Refinanzierung. Laut einem Händler könnte die Expansion nach Russland leicht positiv wirken. Allerdings erscheine der Kaufpreis nicht ganz billig, gab er zu bedenken.
Analyst Ben Potter von IG Markets verwies auf die leicht negative US-Vorgabe als Belastung. Die US-Börsen hatten zwar fester geschlossen, doch der Future auf den Leitindex Dow Jones verlor seit dem Xetra-Vortagsschluss 0,34 Prozent. Insgesamt überwiege aber der Optimismus mit Blick auf die weltweite Konjunkturentwicklung, was das Risiko wiederum nach unten limitiere, so der Experte weiter. Mit den Börsianern in London sollte nach dem Feiertag zum Wochenstart nun wieder etwas mehr Aktivität und Liquidität in den Markt kommen, auch wenn die Agenda noch nicht so viel hergebe. Analyst Ralf Grönemeyer von Silvia Quandt Research äußerte sich angesichts einer freundlichen Grundstimmung ebenfalls zuversichtlich: "Ich wäre nicht überrascht, wenn der DAX im späteren Tagesverlauf Kurs auf die 7.100 Punkte nimmt."
Metro-Titel konnten um 0,42 Prozent auf 55,29 Euro zulegen. Der Düsseldorfer Handelskonzern will in seinem Asiengeschäft bis 2013 in jedem Land profitabel werden, wie aus einem Artikel im "Handelsblatt" hervorgeht. Händler werteten dies positiv für die Aktien. Kursneutral seien indes Aussagen von Unternehmenschef Eckhard Cordes in der "Bild"-Zeitung, dass er auch nach dem Einstieg des Investors Nicolas Berggruen beim krisengeschüttelte Karstadt-Konzern weiter für eine Deutsche Warenhaus AG aus Karstadt und der Metro-Tochter Kaufhof wirbt. Analyst John Kershaw von Merrill Lynch sprach in einer Sektorstudie von einem schwierigen Jahr für den Einzelhandel. Er sieht aber Metro und Tesco als seine bevorzugten Branchenwerte an und erhöhte das Kursziel für die weiter zum Kauf empfohlene Metro-Aktie von 60 auf 64 Euro.
Die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) sanken nach Bekanntgabe eines Zukaufs um moderate 0,08 Prozent auf 43,00 Euro. Der Dialysespezialist expandiert nach Osteuropa und übernimmt für 485 Millionen Euro das Dialysedienstleistungsgeschäft von Euromedic International. Der Zukauf wird zunächst aus dem Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und vorhandenen Kreditlinien finanziert, nach Abschluss der Übernahme plant FMC nach eigenen Angaben eine langfristige Refinanzierung. Laut einem Händler könnte die Expansion nach Russland leicht positiv wirken. Allerdings erscheine der Kaufpreis nicht ganz billig, gab er zu bedenken.