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Hohla: Tageskommentar Devisen und Zinsen

Devisen

EUR/USD erholt sich

Die erfolgreiche Abstimmung im irischen Parlament zur Umsetzung des Sparhaushaltes hat das Thema Schulden der Euro Länder in den Hintergrund treten lassen. Von den gestrigen Tiefständen bei 1,3180 erholte sich der EUR/USD Kurs auf 1,3320. Aussichten: Bei den heutigen US Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe wird ein leichter Rückgang erwartet. Der Widerstand 1,3360 sollte heute halten.

JPY verliert leicht

Käufe von USD/JPY Optionen durch Hedge Fonds haben diesen Kurs von 82,50 auf 84,30 ansteigen lassen. Davon profitierte der EUR/JPY, der ebenfalls von 109,60 auf 111,60 zulegen konnte. Die nächsten Widerstände liegen bei 111,90 und 112,30. Ein Durchbruch wird heute nicht erwartet.

Zentral- und Osteuropa

Ostwährungen erholen sich

EUR/HUF ist von 279,70 bis auf 276,50 gefallen. Bei 276,20 dürfte ein Boden für einen Anstieg erreicht werden. EUR/CZK ist bei 25,12 angestanden und hat auf 24,96 korrigiert. Seitwärts um 25,00 wird heute erwartet. EUR/PLN hat von 4,0650 auf 4,0280 korrigiert. Ein Bruch von 4,0250 würde Potential Richtung 4,00 eröffnen.

Zinsen

Australien: Folgt eine Immobilienblase? Der Immobilienboom ging in Australien sogar in der Weltwirtschaftskrise weiter. In den letzten fünf Jahren sind die Immobilienpreise in den großen Städten um 50 % angestiegen, davon 18 % im letzten Jahr. Die australischen Hausbesitzer sind hoch verschuldet und profitieren derzeit noch vom wirtschaftlichen Rohstoffboom und den dadurch wachsenden Einkommen. Die Hypothekenschulden der Australier liegen bei rund 90 % des Bruttoninlandsproduktes. Während die australische Notenbank beschwichtigt, zeigt sich der internationale Währungsfond besorgt. Der Markt zeigt sich noch unbesorgt und investiert weiter in den AUD. Die hohen Leitzinsen von 4,75 % haben zum Kursanstieg um über 35 % !! seit 2009 geführt.