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Stabel: Morning News: Irland, VW, GM, Postbank, Hochtief, WCM, China Specialty Glass,Software, TUI
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Martin Winterkorn wird Volkswagen voraussichtlich deutlich länger lenken als bisher bekannt. Die Aufsichtsräte haben sich nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' darauf geeinigt, dass Winterkorns Ende 2011 auslaufender Vertrag gleich um fünf Jahre bis Ende 2016 verlängert werden soll. Gut eine Woche nach dem Börsengang von GM steht fest: Die Rückkehr des Autokonzerns aufs Börsenparkett hat insgesamt 23,1 Milliarden Dollar eingebracht. Das ergab die Auswertung der bis Freitag vorliegenden Aktienverkäufe mitsamt der ausgeübten Mehrzuteilungsoptionen. Die GM-Aktie stieg am Freitag um knapp 1 Prozent auf 33,80 Dollar.
Banken Die Aktien der Postbank werden spätestens nächsten Mittwoch laut FAZ den MDAX verlassen. Nach den Regeln der Deutschen Börse müssen mindestens 10 Prozent der Aktien eines Unternehmens frei handelbar sein, damit die Papiere einem Auswahlindex des Frankfurter Börsenbetreibers angehören können. Da die Deutsche Bank am Freitag jedoch mitteilte, mehr als 51,5 Prozent der Aktien zu besitzen, und die Deutsche Post weitere 39,5 Prozent der Anteilsscheine hält, sind nur noch rund 9 Prozent der Postbank-Aktien frei handelbar. Für diesen Fall sieht das Regelwerk der Deutschen Börse die Herausnahme aus dem Index innerhalb von zwei vollen Handelstagen vor. Die besten Chancen, in den M-Dax nachzurücken, haben die Aktien von Deutsche Wohnen. Nach der Übernahme der Mehrheit bei der Postbank weist die Deutsche Bank Befürchtungen über einen drastischen Personalabbau zurück. 'Jede Aussage zu einem Stellenabbau ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt unseriös', sagte Deutsche-Bank-Vorstand Rainer Neske der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'.
Bau Die Übernahme des grössten deutschen Baukonzerns Hochtief durch den spanischen Grossaktionär und Konkurrenten ACS steht nach 'Spiegel'-Informationen auf der Kippe. Wie das Nachrichtenmagazin berichtet, hat die deutsche Finanzaufsicht Bafin schwerwiegende Bedenken.. Eine Sprecherin der Bafin wollte das nicht kommentieren: 'Die Entscheidung der BaFin ist noch nicht gefallen.'
Finanzdienstleister Die wiederbelebte Immobiliengesellschaft WCM stösst bei ihrer Suche nach einem Grossaktionär auf reges Interesse. Wie aus Finanzkreisen verlautete, sind zurzeit laut FTDeutschland noch zwei Bieter in der engeren Wahl.
Industrie Der chinesische Spezialglashersteller China Specialty Glass (CSG) will bei seinem Börsengang in Frankfurt bis zu 6,9 Millionen Aktien ausgeben. Mit der Emission will das Unternehmen einen Bruttoerlös von 75 bis 110 Millionen Euro erzielen, wie das Unternehmen am Freitag an seinem Deutschland-Standort in Grünwald bei München mitteilte. Als ersten Handelstag strebt CSG den 20 Dezember an.
Technologie Die Software AG peilt im kommenden Jahr den nächsten grossen Zukauf an. Bis zu einer Milliarden Euro wolle das Unternehmen ausgeben, sagte Finanzvorstand Arnd Zinnhardt der 'Börsen-Zeitung' (Samstag). Angesichts der derzeit niedrigen Zinsen plant er, die Akquisition fremd zu finanzieren. Bis 2011 solle auch die Integration der 2009 erworbenen IDS Scheer abgeschlossen und die Finanzschulden auf Null gesunken sein.
Transport +Logistik Der Touristikkonzern TUI bereitet Kreisen zufolge einen möglichen Börsengang der Frachtreederei Hapag-Lloyd vor. In Kürze wolle Tui laut Reuters Investmentbanken mandatieren, die eine Platzierung der Minderheitsbeteiligung vorbereiten sollen,. Als Option stehe aber auch ein Verkauf an einen Investor im Raum. Der wahrscheinlichste Zeitplan sehe eine Veröffentlichung eines Börsenprospekts Mitte Februar 2011 und eine Platzierung im April vor. Ein Tui-Sprecher sagte, das Unternehmen habe bislang keine Investmentbanken für einen Verkauf von Hapag-Lloyd ausgewählt. "Wir schliessen nicht aus, dass das passiert, aber im Moment haben wir das nicht."
Banken Die Aktien der Postbank werden spätestens nächsten Mittwoch laut FAZ den MDAX verlassen. Nach den Regeln der Deutschen Börse müssen mindestens 10 Prozent der Aktien eines Unternehmens frei handelbar sein, damit die Papiere einem Auswahlindex des Frankfurter Börsenbetreibers angehören können. Da die Deutsche Bank am Freitag jedoch mitteilte, mehr als 51,5 Prozent der Aktien zu besitzen, und die Deutsche Post weitere 39,5 Prozent der Anteilsscheine hält, sind nur noch rund 9 Prozent der Postbank-Aktien frei handelbar. Für diesen Fall sieht das Regelwerk der Deutschen Börse die Herausnahme aus dem Index innerhalb von zwei vollen Handelstagen vor. Die besten Chancen, in den M-Dax nachzurücken, haben die Aktien von Deutsche Wohnen. Nach der Übernahme der Mehrheit bei der Postbank weist die Deutsche Bank Befürchtungen über einen drastischen Personalabbau zurück. 'Jede Aussage zu einem Stellenabbau ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt unseriös', sagte Deutsche-Bank-Vorstand Rainer Neske der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'.
Bau Die Übernahme des grössten deutschen Baukonzerns Hochtief durch den spanischen Grossaktionär und Konkurrenten ACS steht nach 'Spiegel'-Informationen auf der Kippe. Wie das Nachrichtenmagazin berichtet, hat die deutsche Finanzaufsicht Bafin schwerwiegende Bedenken.. Eine Sprecherin der Bafin wollte das nicht kommentieren: 'Die Entscheidung der BaFin ist noch nicht gefallen.'
Finanzdienstleister Die wiederbelebte Immobiliengesellschaft WCM stösst bei ihrer Suche nach einem Grossaktionär auf reges Interesse. Wie aus Finanzkreisen verlautete, sind zurzeit laut FTDeutschland noch zwei Bieter in der engeren Wahl.
Industrie Der chinesische Spezialglashersteller China Specialty Glass (CSG) will bei seinem Börsengang in Frankfurt bis zu 6,9 Millionen Aktien ausgeben. Mit der Emission will das Unternehmen einen Bruttoerlös von 75 bis 110 Millionen Euro erzielen, wie das Unternehmen am Freitag an seinem Deutschland-Standort in Grünwald bei München mitteilte. Als ersten Handelstag strebt CSG den 20 Dezember an.
Technologie Die Software AG peilt im kommenden Jahr den nächsten grossen Zukauf an. Bis zu einer Milliarden Euro wolle das Unternehmen ausgeben, sagte Finanzvorstand Arnd Zinnhardt der 'Börsen-Zeitung' (Samstag). Angesichts der derzeit niedrigen Zinsen plant er, die Akquisition fremd zu finanzieren. Bis 2011 solle auch die Integration der 2009 erworbenen IDS Scheer abgeschlossen und die Finanzschulden auf Null gesunken sein.
Transport +Logistik Der Touristikkonzern TUI bereitet Kreisen zufolge einen möglichen Börsengang der Frachtreederei Hapag-Lloyd vor. In Kürze wolle Tui laut Reuters Investmentbanken mandatieren, die eine Platzierung der Minderheitsbeteiligung vorbereiten sollen,. Als Option stehe aber auch ein Verkauf an einen Investor im Raum. Der wahrscheinlichste Zeitplan sehe eine Veröffentlichung eines Börsenprospekts Mitte Februar 2011 und eine Platzierung im April vor. Ein Tui-Sprecher sagte, das Unternehmen habe bislang keine Investmentbanken für einen Verkauf von Hapag-Lloyd ausgewählt. "Wir schliessen nicht aus, dass das passiert, aber im Moment haben wir das nicht."