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Wiener Börse (Eröffnung) - ATX verliert weitere 1,43 Prozent / Schwache europäische Anlegerstimmung mit Konjunktursorgen im Blick - Bankenwerte klar tiefe

Die Wiener Börse hat sich am Donnerstagvormittag erneut mit deutlichen Kurseinbußen präsentiert. Der ATX gab bis gegen 9.55 Uhr um weitere 1,43 Prozent auf 2.959,20 Punkte ab, nachdem er bereits am Vortag um 2,2 Prozent an Wert eingebüßt hatte. Auch mit den Aktienkursen an den europäischen Leitbörsen ging es weiter abwärts.

International lasteten die Sorgen von einer merklichen Konjunkturabschwächung auf den Kursen. Am Mittwoch hatte US-Notenbankchef Jerome Powell die Möglichkeit einer Rezession eingeräumt. Eine solche zu vermeiden sei "sehr herausfordernd". Hintergrund ist der intensive Kampf vieler Zentralbanken gegen die hohe Inflation.

Am heimische Aktienmarkt standen im Frühhandel die schwergewichteten Bankenwerte unter Verkaufsdruck. Erste Group verbilligten sich um 1,9 Prozent und BAWAG gaben um 2,2 Prozent ab. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International mussten ein Minus von ebenfalls 2,2 Prozent verbuchen.

Unter den weiteren Schwergewichten bauten Andritz ein Minus von 2,6 Prozent. Die Verbund-Anteilsscheine ermäßigten sich um zwei Prozent.

Optisch starke 6,2 Prozent büßte die Porr-Aktie ein. Die Anteilsscheine des Baukonzerns werden jedoch ex Dividende gehandelt.

Rosenbauer gewannen hingegen 2,3 Prozent. Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster übernimmt die US-Tochter Rosenbauer America zur Gänze, wurde bekannt.

voestalpine gaben weitere 0,3 Prozent ab, nach der Talfahrt am Mittwoch. Am Vortag war die Aktien in einem sehr schwachen europäischen Stahlsektor um beachtliche 13 Prozent eingebrochen.

Warimpex-Aktien wurden noch nicht gehandelt, nachdem sie zur Wochenmitte bei 0,874 Euro geschlossen hatten. Hier haben die Analysen der Erste Group ihr Kursziel für die Titel des Immobilienunternehmens von 1,75 auf 1,30 Euro nach unten revidiert. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde hingegen bestätigt.

ste/spa

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