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Wiener Börse startet im Minus, ATX gibt 0,54 Prozent ab / Russland dreht Polen und Bulgarien Gashahn zu - Telekom Austria und Warimpex nach Zahlen im Fokus

Die Wiener Börse ist am Mittwoch tiefer in den Handel gestartet. "Die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten ist derzeit nicht besonders ausgeprägt", kommentierten die Experten der Helaba die Lage. "Die Verunsicherung insbesondere wegen der Energieversorgung aus Russland hält an", so die Analysten weiter.

Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.30 Uhr mit minus 0,54 Prozent bei 3.176,96 Einheiten. Der ATX Prime gab um 0,59 Prozent auf 1.600,85 Zähler nach.

Als wichtige Schlagzeile galt in der Früh, dass Russland wie angekündigt Polen den Gashahn zugedreht hat. Der tatsächliche Gasdurchfluss durch die Jamal-Pipeline von Belarus nach Polen lag um 04.07 MESZ bei null Kilowattstunden, wie Daten des Europäischen Netzes der Fernleitungsnetzbetreiber zeigen. Zudem wird der russische Staatskonzern Gazprom ab Mittwoch auch alle Gaslieferungen nach Bulgarien stoppen. Österreichische Gasimporte sind mit Hinblick auf die OMV nicht betroffen, habe der heimische Erdöl- und Gaskonzern laut Erste Group Bloomberg gesagt.

Mit Blick auf die Berichtssaison stehen am heutigen Handelstag Telekom Austria und Warimpex im Fokus. Während die Telekom-Titel um 0,3 Prozent nachgaben, wurden die Papiere des Immo-Entwicklers zunächst noch nicht gehandelt.

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