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Wiener Börse (Nachmittag) - ATX 1,2 Prozent im Plus / Geldpolitik weiter im Fokus - Andritz gut gesucht, CA Immo schwach

Die Wiener Börse hat sich am Dienstagnachmittag weiter fest gezeigt. Der heimische Leitindex ATX notierte gegen 14.50 Uhr mit einem Plus von 1,15 Prozent bei 3.969,26 Punkten. Der ATX Prime legte 1,25 Prozent auf 1.990,13 Punkte zu.

Nachdem die jüngsten Ängste vor den Folgen der Omikron-Variante des Coronavirus etwas geschwunden waren, bleibt vorerst die Geldpolitik das bestimmende Thema an den Börsen. Hier hatte der EZB-Chefvolkswirt Philip Lane die kursierenden Zinsängste etwas beschwichtigt.

"Wir sehen kein Verhalten, das darauf hindeutet, dass die Inflation mittelfristig über unserem Ziel bleiben wird", sagte Lane der italienischen Tageszeitung "Il Sole 24 Ore". Zuletzt hatten die hohen Inflationsraten Ängste vor gegensteuernden Zinserhöhungen von Seiten der großen Notenbanken geschürt.

Wichtige Konjunkturdaten wurden am Nachmittag nicht veröffentlicht, und auch kursrelevante Unternehmensnachrichten lagen nicht vor. Bei hohem Volumen gesucht waren Andritz und fanden sich mit einem Plus von 4,54 Prozent an der Spitze im prime market. Gute Nachfrage gab es auch in AT&S (plus 3,57 Prozent) und Schoeller-Bleckmann (plus 2,91 Prozent).

Die größten Verlierer waren CA Immo mit einem Minus von 1,22 Prozent. Größere Abgaben gab es auch in Mayr-Melnhof (minus 0,94 Prozent).

mik/pma

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