, APA

AMAG mit Rekordergebnis in den ersten drei Quartalen 2021 / Vorstandsvorsitzender Mayer: "Aktuell suchen wir rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" - Aluminiumpreis bei 2.654 Dollar je Tonne

Die oberösterreichische AMAG Austria Metall blickt auf ein Rekordergebnis in den ersten neun Monaten 2021 zurück. Der Gewinn nach Ertragsteuern legte im Jahresvergleich von 11,1 auf 57 Mio. Euro zu, der Gewinn vor Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) von 79,8 auf 146,5 Mio. Euro. Beim Umsatz gab es einen Anstieg von 673,2 auf 923,8 Mio. Euro, Auslöser seien höhere Absatzmengen bei attraktiveren Aluminiumpreisen und der gut laufende Standort in Kanada gewesen, so der Konzern.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag heuer von Jänner bis September mit 68,1 Mio. Euro unter Vorjahresniveau (2020: 102,3 Mio. Euro). Für Investitionen wurden in den ersten neun Monaten diese Jahres 43,7 Mio. Euro ausgegeben, nach 39,7 Mio. Euro im Vorjahr.

Beim Ausblick wurde die Ebitda-Bandbreite auf 175 bis 195 Mio. Euro erhöht, insbesondere aufgrund einer verbesserten Prognose im Segment Metall infolge des gestiegenen Aluminiumpreises, wie der Konzern Donnerstagfrüh in einer Aussendung mitteilte. "Der größte Engpass ist derzeit die Verfügbarkeit von geeignetem Fachpersonal für die Produktion. Aktuell suchen wir rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", so Vorstandsvorsitzender Gerald Mayer.

Ansonsten lief es zuletzt sehr gut. Der Gesamtabsatz wurde im dritten Quartal 2021 mit 111.700 Tonnen deutlich gesteigert (2020: 100.700 Tonnen). "Ein um 52 Prozent höherer durchschnittlicher Aluminiumpreis von 2.654 Dollar je Tonne sowie höhere Prämienerlöse tragen maßgeblich zu einer erfreulichen Umsatzentwicklung bei", hieß es aus dem börsennotierten Unternehmen.

stf/kre

 ISIN  AT00000AMAG3
 WEB   http://www.amag.at

Relevante Links: AMAG Austria Metall AG

Copyright APA. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA ist nicht gestattet.